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Deutsches und österreichisches Theater auf Petersburger Bühnen

Von   /  25. November 2013  /  Keine Kommentare

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pd.- Jeder stirbt für sich allein. Auftritt des Hamburger Thalia-Theaters (Regie: Luc Perceval) im Rahmen des Dodin-Theaterfestivals. Die Theaterfassung von Hans Falladas Roman erzählt die authentische Geschichte eines deutschen Ehepaars, das sich nach dem Tod des eigenen Sohnes an der Front zum Widerstand gegen das Hitlerregime entschließt.

«Der Führer hat mir meinen Sohn ermordet!“ Mit diesem Satz auf einer Postkarte beginnt der ungewöhnliche Widerstand des einfachen Arbeiterpaares zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in Berlin. Über 200 handgeschriebene Postkarten und Briefe, abgelegt auf Treppen und Hausfluren willkürlich ausgesuchter Wohnhäuser, verteilt das Paar in den Jahren 1940 bis 1942. Doch schon bald geraten sie ins Visier des Kriminalkommissars Escherich, der selbst, mehr karrierebewusster Mitläufer als glühender Nazi, unter dem Druck seiner Vorgesetzten in Zugzwang gerät.

Eine Sprechstundenhilfe bezichtigt den arbeitsscheuen Simulanten Enno Kluge, eine hochverräterische Karte vor der Arztpraxis abgelegt zu haben und führt Kommissar Escherich auf eine falsche Spur. Zu spät erkennt er die Zwecklosigkeit seiner Ermittlungen. Es gibt nur eine Möglichkeit, sein Versagen vor dem sadistischen Obergruppenführer Prall zu vertuschen: Enno Kluge muss sterben.

26./27. November 18.00. Theater «Baltiiski Dom», Alexandrowski Park 4. Eintritt 300-1000 Rubel. Auf Deutsch mit Untertiteln auf Russisch. Tel. 232-35-39. www.baltic-house.ru

Die schönen Tage von Aranjuez. Theateraufführung des Wiener Burgtheaters (Regie: Luc Bondy) im Rahmen des Petersburger Dodin-Theaterfestivals nach dem Werk des österreichischen Autors Peter Handke. Eine Frau und ein Mann treffen sich an einem beliebigen Zeitpunkt an einem beliebigen Ort und schildern dem Publikum sämtliche Nuancen des Liebesgefühls. Flirt, Spiel der Gefühle, Annäherung und Abweisung, Vereinigung und Trennung, platonische Beziehung und Feuerwerk der Leidenschaft. Die Inszenierung des Regisseurs Luc Bondy ist voller Zitate von Schiller bis Tennessee Williams.

26./27. November 19.00. Lensovet-Theater, Wladimirski Pr. 12, Eintritt 500-2000 Rubel. Auf Deutsch mit Untertiteln auf Russisch. Tel. 713-21-91. www.lensov-theatre.spb.ru

Diese Information stammt aus dem Kulturkalender “Nemezkaja Afischa”, der vom Deutschen Generalkonsulat in St. Petersburg herausgegeben wird und den Sie hier beziehen können. >>>

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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