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Bilderbogen: Deutsche Woche St. Petersburg 2017

Von   /  7. April 2017  /  Keine Kommentare

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eva.- Vom 5. bis 12. April findet in St. Petersburg die 14. Deutsche Woche statt, die mit dem 60 -Jahre-Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und St. Petersburg zusammenfällt. Aus dem vielseitigen Programm der Woche zeigt der „Herold“ wiederum einen bunten Bilderbogen, der laufend ergänzt wird.

Am 5. April wurde im Foyer der Neuen Eremitage ein Multimedia-Modul der Hamburger Elbphilharmonie eröffnet. An der Eröffnung nahmen der Eremitage-Direktor Michail Piotrowski, die deutsche Generalkonsulin in St. Petersburg Eltje Aderhold sowie der Erste Bürgermeister der Hansestadt Hamburg Olaf Scholz teil.

Im Rahmen des Tags der offenen Tür an der Deutschen Schule fanden am 6. April zwei Lesungen statt. Anne Kordasch stellte ihren spannenden Roman „Heimkehr in die Fremde – Das Leben des Hark Olufs“ vor und für die jüngeren Kinder stand „Spielend lernen mit Bryan Stephens“ auf dem Programm. Im Technopark „St. Petersburg“ wurden die Vorzüge von Nordrhein-Westphalen (NRW) als digitaler Standort vorgestellt. Abends wurde in der Petrikirche das Konzert „Kantaten von J.S. Bach – ein „Musikalisches Opfer“ gegeben.

Am 7. April diskutierten Studenten und ProfessorInnen aus Russland und Deutschland an der Hochschule für Wirtschaft über das Thema „Die Verteilung von Macht und Geld – Föderalismus und Regionalismus in Deutschland und in Russland“. Das Goethe-Institut führte traditionell das „CaféD“ und organisierte Veranstaltungen für alle Alters- und Interessensgruppen, darunter am 8. April die Vorstellung der Kinderuniversität und der Buchstabierwettbewerb, sowie der Vortrag über die Geschichte des Malteserordens.

Am 9. April wurde im Palast „Olympia“ das Theaterprojekt Effi Briest, eine zeitgenössische Inszenierung des Romans von Theodor Fontane als Verfilmung vorgestellt und diskutiert. Am 10. April trafen sich Pädagoginnen und Pädagogen im Deutsch-Russsischen Begegnungszentrum zur Konferenz der Froebel-Gesellschaft „Kindergarten als Tor zur Welt“.

Am selben Tag referierte Ties Rabe an der Akademie für pädagogische Weiterbildung über die Integration im Schulbereich vor dem Hintergrund der Fluechtlingskrise. Im „CaféD“ im Goethe-Institut wurde das Stück „Julia, 13“ aufgeführt, das Konfliktsituation unter Teenagern thematisiert und zu Diskussionen anregt.

Am 11. April wurde in der neuen Eremitage im Generalstabsgebäude Leben und Werk des im Schwarzwald geborenen Malers und Porträtisten Franz Xaver Winterhalter vorgestellt. Im Weissen Saal des Mariinski-Palasts versammelten sich Vertreter der Städtepartnerschaft Hamburg-St. Petersburg zu einem Vortrag über die spannende Geschichte dieser Freundschaft, die bereits sechs Jahrzehnte und viele politische Turbulenzen überdauert hat.

Am 12. April wurde die 14. Woche mit einem gemeinsamen Konzert deutscher und russischer Musiker mit der 9. Sinfonie Beethovens („Ode an die Freude“) in der Aula des Zwölf-Kollegien-Gebäudes feierlich abgeschlossen.

Bilder: Eugen von Arb/ SPB-Herold

Weitere Informationen unter: www.2017.deutsche-woche.ru/

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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