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Deutsche Veranstaltungen in Petersburg im Juni – vom Vokal-Marathon bis zum Zirkusfestival

Von   /  4. Juni 2009  /  Keine Kommentare

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eva.- Im Juni werden in Petersburg wieder eine Vielzahl Veranstaltungen aus Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft organisiert, die mit Deutschland in Zusammenhang stehen. Highlights sind diesen Monat die Bücherausstellung „Die schönsten deutschen Bücher 2008“, der Vokal-Marathon in der Philharmonie und das Festival des Zirkus Upsala.


Sämtliche Veranstaltungen sind im monatlichen Newsletter „NemAfischa“ des Deutschen Generalkonsulats aufgeführt, den man HIER abonnieren kann.

Bild: Das Ensemble „Amarcord“ wird am Gesangsmarathon in der Philharmonie auftreten. (Bild: Presse)

GESELLSCHAFT
Majakowski-Stadtbibliothek, Abtei-lung für fremdsprachige Literatur, Nab. reki Fontanki, 46. Eintritt frei. Kontakt: Goethe-Institut St. Petersburg, Viktoria Tschertovskaja, Tel.: 363-11-25.

Bis 18. Juni
Ausstellung „Die schönsten deutschen Bücher 2008“. An dem jährlich von der Stiftung Buchkunst veranstalteten Wettbewerb „Die schönsten deutschen Bücher“ nah-men im Jahr 2008 1.072 Bücher aus 468 Verlagen teil. Davon erhielten 52 Bücher eine Prämierung und tragen damit das Prädikat „eines der schönsten deutschen Bücher“ für ihre vorbildliche Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung.
1. Juni 14.00
Ausstellungseröffnung.

2. Juni 16.00
Führung für Experten. (Anmeldung).

16.Juni 18.00
Führung für Studenten. (Anmeldung).

ZPKiO im. Kirova, Elagin-Insel, weiter den Wegweisern mit “Летающие дети” folgen. Eintrittskarten werden beim Eingang zum Festivalgelönde verkauft. Eintritt: 50-100 Rubel (nachmittags), 100-150 Rubel (ab 19.00). Kontakt: +7-963-320-11-59.

Bis 7. Juni
Zweites Festival “Fliegende Kinder” des Zirkus Upsala Petersburg. Upsala wurde vor neun Jahren gegründet und ist das einzige soziale Zirkusprojekt für Straßenkinder in Russland.
5. Juni
12.00-14.30: Workshops für Kinder und Eltern. 15.00: Theater “Piano” (Nischni Novgorod). 19.00: Auftritt der Gruppe “Simba Vibration” und des Zirkus-Quartetts “Le Carre Curieux” (Belgien).

6. Juni
12.00-14.30: Workshops für Kinder und Eltern. 15.00: Auftritt des Zirkus Upsala und des “Circus Helsinki” (Finnland). 19.00: Auftritt der Folk-Gruppe “Dobranotsch” und des Zirkus-Duos “Cie Baladeu’x” (Belgien).

7. Juni
12.00-16.30: Workshops für Kinder und Eltern. 17.00: Gala-Vorstellung mit der Clownin Antoschka (Ekaterina Mozhaeva, Düsseldorf/Deutschland), Gründerin des Weltparlaments der Clowns als Gast.

Spielplatz: geöffnet töglich von 12.00 bis 21.00. Workshops: töglich von 12.00 bis 17.00.

“Schatzinsel”-Festival auf der Jelagin-Insel. Kontakt: Deutsch-Russischer Austausch (NRO), Tel.: 718-37-93

6. Juni 10 -14.00
“Art Baracholka” – Kunstmarkt im Rahmen des “Schatzinsel-Festivals” auf der Jelagin-Insel. Der Deutsch-Russische Austausch (DRA) beteiligt sich an der «Art-Baracholka», wo Kunstwerke direkt zum Kauf angeboten werden. Der Erlös geht an eine wohltätige Organisation. Eintritt auf die Jelagin-Insel: 20-50 Rubel. “Schatzinsel-Festival”: Eintritt frei.

Hotel “Corinthia Nevskij Palace”, Nevskij prospekt, 57, Saal “Admiralty”. Kontakt: Dozentin Frau Dagmar Lorenz, LL.M., Vorsitzende des Komitees für Recht, Steuern und Finanzen der Filiale Nordwest, Tel. + 7 812 320 92 51, e-Mail:  [email protected]

9. Juni 14.00 -17.00
Seminar des Komitees für Recht, Steuern und Finanzen in St. Petersburg zum Thema: “Neuerungen in der russischen Gesetzgebung”. Im Zuge der Gründung der Filiale Nordwest der Deutsch-Russischen Auslands-handelskammer (AHK) in St. Petersburg gründete sich das Komitee für Recht, Steuern und Finanzen mit Mitgliedern deutscher und russischer Rechts- und Steuerberatungskanzleien sowie Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.

MUSIK

Konzertsaal des Mariinski Theaters, ul. Pisarewa 20, Eingang von der
ul. Dekabristow 37. Tel. 326-41-41.

10. – 11. Juni 19.00
Konzert des Oktetts der Berliner Philharmoniker: Klarinetten-Quintett für Klarinette und Streicher in A-Dur von Mozart und Oktett in F-Dur von Schubert. Das Oktett der Berliner Philharmoniker wurde vor mehr als 70 Jahren gegründet und ist mit Musikern des Orchesters besetzt. 1954 startete das Oktett zu seiner ersten internationalen Tournee – es folgten Auftritte in Südamerika, Afrika, Japan, Korea, und 1978 waren Israel und die Sowjetunion das Ziel. Die Kammermusiker sind oft an namhaften Musikfestivals zu Gast, so zum Beispiel in Salzburg, Luzern und Berlin. Zum Repertoire gehören in erster Linie Werke von Beethoven, Schubert, Mozart und Brahms. Das Oktett setzt sich wie folgt zusammen: Lorenz Nasturica-Herschowici (Violine), Romano Tommasini (Violine), Wilfried Strehle (Viola), Christoph Igelbrink (Cello), Wenzel Fuchs (Klarinette), Stefan de Leval Jedzierski (Horn), Bence Boganyi (Fagott), Esko Laine (Kontrabass).
Eintritt 280-1500 Rubel.
18. Juni 19.00
Konzert des Schleswig-Holstein-Festivalorchester und Chor unter der Leitung von Rolf Beck: Oratorium “Das Alexander-Fest” von Georg Friedrich Höndel. Das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) ist eines der größten klassischen Musikfestivals und findet jährlich während der Sommermonate statt. Es wurde 1985 zum ersten Mal durchgeführt, Hauptinitiator war  der Dirigent und Pianist Justus Frantz. Zum Festival gehören seit 1987 eine Orchesterakademie, die auf   Initiative des Dirigenten Leonard Bernstein gegründet wurde und die Chorakademie. Alljährlich wird ein Orchester mit jungen Talenten aus aller Welt zusammengestellt. Als Solisten treten auf: Yana Mamonova (Sopran), Lucia Duchonova (Mezzosopran), Benjamin Bruns (Tenor), Wiard Witholt (Bass). Eintritt 280-1500 Rubel.

Mariinski Theater, Teatralnaja pl. 1, Tel. 326-41-41.

15. Juni 19:00
Der verlorene Sohn. Pas de deux aus dem Ballett “Rubinen”. Tschaikowski Pas de deux. Tarantella. Sinfonie in C. Balletteinakter nach George Balanchine und Musik von Prokowjew, Strawinski, Tschaikowski, Gottschalk und Bizet. Choreografie: George Balanchine, Ballettmeister: Karin von Apoldingen (Deutschland), Sarah Leland, Elyse Borne, Sean Lavery, Francia Russell, Colleen Neary und Paul Boos. Mit Unterstützung der Kulturstiftung der Deutschen Bank. Eintritt 400-3200 Rubel.


Auftritt des Marburger Oktetts im Rahmen des Dritten Internationalen Petersburger Chorfestivals. Wappensaal der Eremitage, Dvorzowaja nab. 34. Eintritt: 100-350 Rubel. Tel. 710-90-79.

5. Juni 16.00
Konzert des Marburger Oktetts mit Werken von Mendelssohn, Reger und Wolf. Das Marburger Gesangsensemble tritt seit 1989 mit weltlicher und geistlicher Chormusik von Monteverdi, Schütz, Bach, Mozart und Brahms auf. Zum Repertoire des Oktetts gehören auch neue oder selten gespielte Kompositionen klassischer oder zeitgenössischer Autoren. Die Marburger Musiker treten vor allem in Hessen auf, werden jedoch wegen ihres Gesangs auf hohem Niveau vermehrt auch zu internationalen Gastspielen eingeladen. Deutsche Sängerinnen und Sänger nehmen seit der Gründung des Festivals am Petersburger Chorfestival teil. 2007 trat das Vokalensemble Amarcord auf, und im vergangenen Jahr trat mit viel Erfolg der Kammerchor Saarbrücken auf.


Grosser Saal der Schostakowitsch-Philharmonie. Michailowskaja ul. 2. Tel. 710-42-90.

18. Juni 19.00
IV. Internationales Festival “Musical Collection”. Orgelmusik von Bach, Reger, Reinberger und Mussorgsky.
Solist: Thorsten Goebel (Deutschland.) Eintritt 100-300 Rubel.

Kleiner Saal der Schostakowitsch-Philharmonie. Newski Prospekt 30. Tel. 571-83-33.

21. Juni 19.00
“Vox Humana” – Gesangsmarathon. Nach dem Erfolg des «Klaviermarathons» im vergangenen Jahr, hat das Goethe-Institut für diese Saison einen Gesangsmarathon organisiert, der vom bekannten Ensemble «Amarcord» bestritten wird. Julia Henning, Iris Vermillion (Gesang), sowie Axel Bauni und Steffen Schleiermacher (Klavier) interpretieren Werke von Schubert, Mussorgsky und Rachmaninow. Eintritt 300 Rubel.

AUSSTELLUNGEN

Eremitage, Dvorzowaja nab. 34.
Eintritt: 100-350 Rubel.
Tel. 710-90-79.

16. Juni – 20. September
“Meisterwerke der Ägyptischen Porträtkunst. Ausstellung mit Skulpturen aus dem Ägyptischen Museum Berlin.“ Die vier Porträts, welche in der Eremitage gezeigt werden, wurden nach dem Zweiten Weltkrieg aus Berlin in die Sowjetunion gebracht. Nachdem das Ägyptische Museum die Werke 1958 wieder zurück erhalten hat, sind sie nun wieder für einige Zeit in Russland zu sehen.

Bis 21. Juni
Ausstellung „Die Genossenschaft für proletarische Kunst von Friedrich Brass – eine Sammlung deutscher Avantgarde in Sowjetrussland“. Die Eremitage zeigt eine hochkarätige Sammlung von rund 200 Grafiken der wichtigsten deutschen Expressionisten, wie Erich Heckel,
Karl Schmidt-Rottluff, Otto Mueller, George Grosz, Conrad Felixmüller, Walter Jacob, Gustav Heinrich Wolff u.a. Die Werke wurden 1920 von einer russischen Delegation angekauft und sollten den Grundstock für eine Sammlung zeitgenössischer deutscher Kunst im Eremitage-Museum bilden.


Museum für Nonkonformistische Kunst, Art-Center “Puschkinskaja 10”, ul. Puschkinskaja 10, Eingang vom Ligowski-Pr. 53. Eintritt frei. Tel. 764-52-58.

Bis 21. Juni
Ausstellung “New Way of Life” des Mannheimer Künstlers Kurt Fleckenstein. Der Landschaftsarchitekt brach 1999 seine Karriere ab und betätigt sich seither als Künstler im Bereich Land Art, Objekt- und Installationskunst. Er beschäftigt sich mit dem Leben der Menschen im Osten Europas nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und ihrem Umgang mit dem Kapitalismus, der ihr Leben tiefgreifend verändert hat.
Ausstellungssaal des städtischen Skulpturenmuseums, Newski Prospekt 179/2. Eintritt 50 Rubel. Тel. 314-12-14.

Bis 20. Juni
Ausstellung mit Werken der Künstlerin Diana Herzogin von Württemberg (Malerei und Skulptur). Die Künstlerin wurde 1940 in Brasilien geboren und erlebte eine kosmopolitische Kindheit in Marokko, Spanien und Portugal. Bereits als Kind malte sie, später begann sie sich mit Bildhauerei, insbesondere Bronzeskulpturen zu beschäftigen. Mittlerweile arbeitet sie mit einem breiten Spektrum an Materialien von Eisen bis Glas. 1979 gründete die Künstlerin eine Stiftung, die durch die Erträge ihrer Werke finanziert wird und unter anderem soziale Projekte mit behinderten Kindern unterstützt.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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