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Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft besucht Deutsche Schule Petersburg

Von   /  5. Mai 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- Kurz vor Beginn der Eishockey-WM stattete die deutsche Nationalmannschaft der Deutschen Schule in St. Petersburg einen Besuch ab. Dabei konnten Fragen an die Profi-Sportler gestellt und Pucks und T-Shirts mit Autogrammen geholt werden (Fotogalerie).

Bei ihrer Ankunft wurden die deutschen Sportler von den Schülerinnen und Schülern begeistert begrüsst, an der Hand genommen und in den Versammlungsraum der Schule gebracht. Dort wurden sie von der Schulleiterin Silvana Stapel, dem Leiter des Schulvorstands Walter Denz sowie von Pietro Merlo, Leiter des Kultur- und Pressereferats am Deutschen Generalkonsulat empfangen.

In einer Fragestunde wurde das Hockey-Team unter der Leitung von Klaus Merk von den Kindern und Jugendlichen über alle Möglichen Dinge ausgefragt. So erfuhr man, dass die Spieler zwar eine relativ strenge Diät einhalten müssen, aber sich zwischendurch schon Mal ein Eis oder Schokolade gönnen, dass sie zwar nicht mit dem WM-Meistertitel rechnen, aber solange wie möglich „mitreden“ wollen oder dass sie grundsätzlich vor jedem Gegner Respekt haben, es aber als besondere Ehre betrachten, gegen die „Grossen“, wie Russland oder Kanada zu spielen.

Keine russischen Spieler

Obwohl es in Deutschland eine grosse russische Gemeinde gibt, und viele russische Hockey-Spieler in ausländischen Teams spielen, befindet sich momentan in den Reihen der deutschen Mannschaft kein einziger Spieler mit russischen Wurzeln. Teamleiter Merk erklärte jedoch, dass es seit den Neunzigerjahren in den Nachwuchsmannschaften relativ viele Sportler aus russischen Familien gebe.

Neben vielen interessanten Fragen wurden auch Geschenke ausgetauscht. Die Schule erhielt Hockey-Schläger und T-Shirts mit den Autogrammen aller Spieler, das Nationalteam bekam ein T-Shirt des Petersburger SKA-Teams mit den Unterschriften der Schüler.

Gruppenfoto, Autogramme, Geschenke

Wieder wurden die Spieler freundlich an der Hand genommen und in den Schulhof geführt, wo das obligate Gruppenfoto gemacht wurde. In einer kurzen Vorführung demonstrierten die Hockey-Spieler auf dem Sportplatz ihre Treffsicherheit. Dann gings ans Autogramme-Sammeln – dutzende Pucks durchliefen die Reihen der Spieler und wurden mit Unterschriften geschmückt.

Selfies und Erinnerungsfotos mit den grossen Sportlern wurden am Rand des Geschehens geschossen. Dann reichte die knappe Zeit noch für die Übergabe symbolischer Pucks aus Keramik, welche die Kinder selber gemacht hatten und sie auch eigenhändig überreichten – dann mussten die Hockey-Idole schon wieder losfahren, um sich auf die morgige WM vorzubereiten.

Bilder: Eugen von Arb/ SPB-Herold

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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