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Deutsch-Russisches Medienforum in Perm

Von   /  17. November 2008  /  1 Kommentar

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mm, medienforum.ru- Man glaubts ja kaum, aber die sprichwörtliche deutsche  Neigung,  die Welt mit „Organisationen und Vereinen aller Art“ zu einem besseren Ort zu machen, kennt auch vor unserer Branche keine Halten.  In unserem Fall nahmen wir kurz vor Beginn der Veranstaltung Kenntnis, das sich ab Morgen ein Forum mit uns „Onlinemedien“ auseinandersetzt. Gut zu Wissen, ggf. können wir im nächsten Jahr auch teilnehmen. Wir stellen uns gerne als „Forschungsobjekt“ zu Verfügung.

Hier die offizielle Pressemitteilung des Medienforum.ru, das trotz der launigen Einleitung als Quelle interessanter Studien über Presse, Onlinemedien zu empfehlen ist.

Moskau 12.11.08, von Susanne Wunderlich

Vom 20. bis 23. November werden 20 deutschsprachige Nachwuchsjournalisten aus ganz Russland in Perm zusammentreffen, um gemeinsam mit namhaften Referenten die Rolle der Onlinemedien in Deutschland und Russland zu diskutieren. In Vorträgen und Diskussionsrunden werden unterschiedliche Facetten dieses aktuellen Themas aufgegriffen. Eröffnen werden das Medienforum Igor Shubin, Oberbürgermeister der Stadt Perm und Steffen Laas, Presse- und Kulturattachè des Deutschen Generalkonsulats Jekaterinburg. Einführende Vorträge und eine öffentliche Podiumsdiskussion zur Frage nach dem „Internet als Medium von Meinungsvielfalt und Pressefreiheit“ bilden den Auftakt des dreitägigen Forums. Zwei Praxistage mit Workshops und Besuchen bei Permer Redaktionen schließen sich an. Die simultan übersetzte Auftaktveranstaltung bietet den Experten aus Deutschland und Russland, den Teilnehmern, lokalen Medienvertretern und interessierten Permer Bürgern die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion.

Als Referenten für den Themenkomplex werden unter anderem Prof. Dr. Peter Schiwy, Anwalt für Medienrecht und ehemaliger Intendant des NDR, Anton Nosik, einer der bekanntesten russischen Blogger und Gründer zahlreicher russischer Internetportale sowie Domenika Ahlrichs, Chefredakteurin der ersten deutschen Onlinezeitung „netzeitung“ teilnehmen.

Die Bedeutung der Onlinemedien nimmt in beiden Ländern zu. In Deutschland wurde zuletzt kontrovers über die Onlinepräsenz öffentlich-rechtlicher Medienanstalten diskutiert, der russische Präsident Medwedew sieht sein Land durch die Möglichkeiten des Internets an der Schwelle zu absolut freien Medien. Immer mehr Deutsche und Russen haben zudem Zugang zum globalen Netz und werden im so genannten „Mitmach-Web 2.0“ zunehmend selbst zu Medienschaffenden.

Das Medienforum wird vom Auswärtigen Amt, der Permer Stadtverwaltung, dem Permer Institut für Zivilengagement, der Deutschen Botschaft Moskau und dem DAAD unterstützt. Es ist seit fünf Jahren eine etablierte Größe unter den deutsch-russischen Journalistenkonferenzen. Der Austausch junger Journalisten dient dem gegenseitigen Verständnis und einer konstruktiven Diskussion wichtiger Themen des deutschen und russischen Journalismus. In den vergangenen Jahren standen dabei die Frage nach dem Image beider Länder in den Medien, einem journalistischen Ehrenkodex oder der Bedeutung der regionalen Presse im Fokus. Wie wichtig dieser Austausch für die Teilnehmer und Gäste des Medienforums ist, zeigte nicht nur die positive Resonanz auf die letzten Foren, sondern auch das große mediale Interesse an der Veranstaltung.

Die simultan übersetzte Auftaktveranstaltung findet am 20. November 2008 um 16:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Stadtadministration Perm, 23. Uliza Lenina., 614000 Perm, statt.

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1 Kommentar

  1. mm sagt:

    Nachdem mich einige Kritik über telefon und privates email erreicht hat möchte ich noch eine Anmerkung dazustellen.

    Ja – ich weiss es hat nichts mit St. Petersburg zu tun. Unser Grundsatz ist, ja nicht irgendetwas aus Russland zu berichten sondern Bezug zu St. Petersburg und der Region hier zu halten. Buchen wir den Artikel dann mal einfach unter „In Eigener Sache“

    Was halten sie von unserem Vorsatzt nur Themen mit Petersburg Bezug zu publizieren ?

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