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Deutsch-Russischer Salon zum Thema: „Migration – eine Betrachtung aus deutscher und russischer Perspektive“

Von   /  6. März 2014  /  Keine Kommentare

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pd.- Migration war schon immer ein, im wahrsten Sinne des Wortes, bewegendes Thema der Menschheitsgeschichte. Kriege, Hunger und (politische) Verfolgung gelten seit jeher als Ursachen für den Wegzug von Menschen. Seit Beginn der industriellen Revolution kam die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz oder nach besseren sozialen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen als Ursache dazu.

Das führt oft nicht nur zu sozialen Spannungen innerhalb der Einwanderungsgesellschaften, sondern auch zu wirtschaftlichen Einbußen in den Auswanderungsstaaten, bedingt durch den sog. „brain drain“ von gut ausgebildeten Fachkräften. Diese und andere Aspekte von Migration möchten wir mit unseren beiden Experten aus einer deutschen und einer russischen Perspektive gerne im nächsten Deutsch-Russischen Salon diskutieren. Unsere Referenten: Jürgen Feldhoff, emeritierter Professor an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld und Ehrendoktor der Staatlichen Universität St. Petersburg, gilt als Experte für deutsch-russi-sche Wissenschaftsbeziehungen im europäischen Kontext und hat an zahlreichen russischen Hochschulen gelehrt.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in den industriellen Beziehungen und den migrations- und verfassungspolitischen Regelungen von Fluchtbewegungen und Asyl in Deutschland. Nikolaj Golovin, Professor an der soziologischen Fakultät der staatlichen Universität St. Petersburg, ist Experte der theoretischen Soziologie und politischen Sozialisation. Er war mehrmals Gastdozent an deutschen Universitäten. In seinen vergangenen Forschungsprojekten beschäftigte er sich, unter anderem mit der Migration von Menschen aus den mittelasiatischen Staaten nach Russland und der Situation von türkischstämmigen Migranten in Ost- und Mitteleuropa.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

12. März 19.00. Deutsches Generalkonsulat, ul. Furschtatskaja 39. Eintritt frei. Teilnahmebestätigung erforderlich. Anmeldung bis 7. März 2014 unter [email protected]

Diese Information stammt aus dem Kulturkalender “Nemezkaja Afischa”, der vom Deutschen Generalkonsulat in St. Petersburg herausgegeben wird und den Sie hier beziehen können. >>>

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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