Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

Deripaska baut das neue Zenit-Stadion – billiger gehts nicht

Von   /  9. Dezember 2008  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

eva.- Bei der Neuausschreibung des Stadion-Neubaus auf der Krestowski-Insel hat die Moskauer „Inschtransstroi“ das Rennen gemacht, die zu Oleg Deripaskas Holding „Basovoi Element“ gehört, schreibt RBC-Daily. Mit einer Offerte, die um 30 Prozent weniger kostet als zuvor veranschlagt, stach die Baufirma als Generalunternehmerin sämtliche Konkurentinnen aus. Statt 18,6 Milliarden Rubel (umgerechnet 517 Millionen Euro) soll das „Raumschiff“ des japanischen Architekten Kisho Kurokawa nun 13,2 Milliarden (umgerechnet 362 Millionen Euro kosten.

Wie die Leitung von „Inschtransstroi“ erklärte, wurde die massive Kostensenkung durch Einsparungen bei den Baumaterialien möglich, die in den vergangenen Monaten sehr viel billiger geworden sind. Neben einem hohen Kostendruck setzt sich das Unternehmen auch einem enormen Zeitdruck aus – bis am 15. November 2010 muss das Fussballstadion mit einer Gesamtfläche von rund 10.000 Quadratmetern und 62.000 Zuschauerplätzen fertig gebaut sein.

Die Stadt kann damit nicht nur viel Geld sparen – dadurch, dass der Auftrag an die Petersburger Tochterfirma „Inschtransstroi-SPB“ vegeben wurde, bleiben auch sämtliche Steuergelder in Petersburg. Die Stadt hatte den Auftrag anfang November neu ausgeschrieben, nachdem sich das Projekt stark verteuert hatte und sich der Energie-Konzern Gazprom als Projektpartner geweigert hatte, die Mehrkosten mit zu tragen.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

(Fast) alles von vorn: Zenit-Stadion-Neubau wird neu ausgeschrieben

Mariinski – Neu Holland und Gazprom-Arena: Alles Pleiten, Pech und Pannen?

www.rbcdaily.ru

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Paul Ammann in Russland: „Ich finde es gut, dass sie an ihr eigenes Land glauben“

mehr…