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Den Reklameschildern an Petersburger Strassen geht es an den Kragen

Von   /  29. März 2012  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Ihnen wurde schon oft der Kampf angesagt – den bunten und riesigen Reklameschildern auf Trottoirs und an Strassenrändern in St. Petersburg. Sogar Premier Putin hatte während eines Stadtbesuchs schon ihre Demontage befohlen, doch es änderte sich kaum etwas. Offenbar soll jetzt etwas geschehen.


Während des vergangenen Jahrs wurden laut neva24.ru 33 Plakatstände entfernt, und in den kommenden Monaten sollen gemäss einer Mitteilung des Petersburger Strassenbauamts weitere 300 Reklamestände verschwinden. Hauptgrund ist, dass sie die Arbeit der Strassen- und Gehweg-Reinigung behindern – entweder versperren sie die Durchfahrt, oder sie hängen so tief, dass die Traktoren der Räumdienste nicht unter ihnen durchkommen.

Gemäss Vorschrift müssen sich Reklameschilder mindestens 2,3 Meter von der Hauswand entfernt und bei Durchfahrten mindestens in drei Metern Höhe befinden. Ausserdem wurde ein Grossteil der Schilder ohne Genehmigung errichtet oder ihr Mietvertrag ist abgelaufen. Teilweise sind die Betreiber der Werbeflächen bereit, die Reklame den Abstandsnormen anzugleich. Trotzdem sollen im Juni 340 weitere Plakatwände entfernt werden.

Die Befahrbarkeit der Gesteige war während der letzten harten Winter wegen der Schneereinigung wichtig geworden. Auch jetzt sind die Räummaschinen wieder unterwegs, allerdings sind sie mit Bürsten ausgerüstet. Auf Anordnung des Gouverneurs Georgi Poltawtschenko sollen „Sandstürme“ aus herumfliegendem Streusand vermieden werden.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.neva24.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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