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<small>Delegation aus Sachsen wirbt für die Autozulieferindustrie</small>

Von   /  19. Oktober 2008  /  Keine Kommentare

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SMWA. -Sachsens Doppelminister Jurk wirbt in St. Petersburg für das „Autoland Sachsen“

Vom „Autoland Sachsen “ in die „boomtown“ der Automobilindustrie Russlands: Der sächsische Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit Thomas Jurk ist heute mit einer 30-köpfigen Delegation nach St. Petersburg gereist. Bei seiner Kurzreise geht es vor allem um die Zusammenarbeit in der Automobil- und Maschinenbauindustrie beider Regionen.

„Sachsen ist als Auto- und Maschinenbau-Land ein international gefragter Produktions- und Zulieferstandort. Wir wollen in St. Petersburg für unsere Unternehmen werben und gleichzeitig unsere Erfahrungen beim Aufbau von Netzwerken einbringen“, beschreibt Jurk das Ziel seiner Kurzreise, die ihn schon am Montag Abend wieder nach Dresden zurückführt. Die Unternehmerdelegation wird noch ein zweitägiges Fachprogramm an der Newa absolvieren.

Ein Technologieforum über die „Sächsischen Kompetenzen im Werkzeug- und Formenbau“ und eine Kooperationsbörse stehen am Montag im Mittelpunkt des Besuchsprogramms der Unternehmen. Jurk wird sich mit Vertretern der Petersburger Regierung zu Gesprächen über die Ausgestaltung der geplanten Zusammenarbeit treffen. Außerdem ist eine Besichtigung des Unternehmens Bosch-Siemens-Hausgeräte geplant. In diesem wie auch in anderen in St. Petersburg vertretenen Industriezweigen bieten sich sehr gute Chancen für sächsische Unternehmen.

Hyundai, Toyota, General Motors, Suzuki und Nissan haben St. Petersburg bereits als Produktionsstandort ausgewählt. Die Magna-Gruppe baut ein Zuliefernetz in der Stadt auf. Ford produziert bereits vor den Toren St. Petersburgs. Das „Venedig des Nordens“ ist damit auf dem Weg, eines der wichtigsten Zentren des Automobilbaus in Russland zu werden. Dies erfordert jedoch den Aufbau einer international leistungsfähigen Zulieferstruktur und einer unternehmensnahen Forschungslandschaft, wie sie in Sachsen existiert und in den Verbundinitiativen gebündelt und weiterentwickelt wird.

„Mit der Delegationsreise nach St. Petersburg setzen wir den Schlusspunkt unter ein Jahr, das in der Außenwirtschaft ganz im Zeichen Russlands stand. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch bei dieser Reise russische Unternehmen von der Leistungsfähigkeit der Sachsen überzeugen werden“, so Jurk.

Außenhandel Sachsen-Russland

Russland gehört mittlerweile wieder zu den wichtigsten und dynamischsten Exportländern des Freistaates. Im ersten Halbjahr 2008 hat sich der Export nach Russland gegenüber dem Vorjahreszeitraum (also 1. Halbjahr 2007) um 37,7 Prozent auf rund 441 Millionen Euro erhöht (Deutschland: plus 23,4 Prozent). Damit nimmt Russland derzeit Platz 11 in der sächsischen Exportrangliste ein. Beim Import liegt Russland im ersten Halbjahr mit 878 Millionen Euro (plus 33,5 Prozent, Deutschland: plus 23,6 Prozent) auf Platz zwei.

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