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DEFA-Filmstudio: Made in DDR – die Kassenschlager im Sozialismus

Von   /  25. Mai 2012  /  Keine Kommentare

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pd.- Die Filmreihe FILMFORUM TOUR stellt zwei Filme des DDR Filmstudios DEFA vor, die zu Kassenschlagern wurden: der Western «Ulzana» mit Gojko Mitic in der Hauptrolle und das Drama «Die Legende von Paul und Paula» – ein Film, der wegen seiner Ehrlichkeit schnell wieder von der Leinwand verschwand. Die Filme werden vom Regisseur und Filmhistoriker Oleg Kowalow vorgestellt. Vor den Spielfilmen wird jeweils eine Kurzdokumentation gezeigt.

25. Mai 19.00 Hau Kola (Sei gegrüßt Freund), DDR, 1957, Regie Heinz Fischer. Pioniere der DDR spielen Indianer. Mit Kriegsbemalung und Indianersprache am Lagerfeuer zeigen sie das Leben der amerikanischen Ureinwohner. Kernaussage des Films: Das Kollektiv ist das wichtigste – einer für alle, einer für alle. Ulzana, DDR 1973, Regie: Gottfried Kolditz. Mitte des 19. Jahrhundert im Staat Arizona. Indianer vom Stamm der Apachen haben ihr eigenes Anbau-System entwickelt, und ihre Arbeit trägt erste Früchte: Ein Teil der Ernte lässt sich für gutes Geld verkaufen. Dieser Erfolg missfällt den Geschäftsleuten aus Tucson, welche die Unterstützungsgelder der Regierung für die Indianer in die eigene Tasche stecken. Mit allen Mitteln versuchen sie, die Indianer aus der Region in unfruchtbare Gebiete zu verdrängen.

26. Mai 19.00 Stars, DDR, 1926, Regie Jürgen Böttcher. Die Frauenbrigade einer Berliner Lampenfabrik wird vorgestellt. Monotone Arbeit, Mangel an Perspektiven und Lebensfreude – die Frauen nehmen kein Blatt vor den Mund. Die Legende von Paul und Paula, DDR, 1972, Regie Heiner Carow. Sie ist Verkäuferin, er arbeitet in einem Ministerium. Er hat eine Frau und einen Sohn, und sie leben in einer für die DDR luxuriösen Wohnung, aber er steckt in einer tiefen Beziehungskrise. Sie ist alleinerziehende Mutter und auf der Suche nach Liebe. Paul und Paula lernen sich einem Keller-Café kennen – Liebe auf den ersten Blick. Paul muss wählen zwischen Liebesglück und gesellschaftlichem Erfolg.

25. und 26 Mai 19.00. Russisches Institut für Kunstgeschichte, Isaaksplatz 5. Eintritt frei. Auf Deutsch mit russischen Untertiteln. www.artcenter.ru

Diese Information stammt aus dem Kulturkalender “Nemezkaja Afischa”, der vom Deutschen Generalkonsulat in St. Petersburg herausgegeben wird und den Sie hier beziehen können. >>>

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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