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Das Skulpturenmuseum feiert ein Doppeljubiläum

Von   /  12. November 2012  /  Keine Kommentare

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eva.- Das Petersburger Skulpturenmuseum, das sich um sämtliche freistehende Skulpturen und Denkmäler St. Petersburgs kümmert, ist 80 Jahre alt. Der Ausstellungssaal des Skulpturenmuseums wurde vor genau zehn Jahren eröffnet – mit zwei Ausstellung feiert man die beiden Geburtstage (Fotogalerie).


Zum Inventar des Städtischen Skulpturenmuseums gehören über 200 Denkmäler und 1500 Gedenktafeln. Zu den bekanntesten Objekten zählen der Eherne Reiter, die Denkmäler Katharinas der Grossen und Nikolaus I, die Pferdegruppe auf der Anitschkow-Brücke, das Narwa-Tor und der Moskauer Triumphbogen.

Im oberen Stockwerk des Skulpturenmuseums ist die prominente Sammlung an Denkmälern in Form von Miniaturen versammelt – eine gute Gelegenheit, um die „ständige Sammlung“ des Museums zu besichtigen. Am 17./18. November wird ausserdem eine ganze Reihe von Veranstaltungen über die Arbeit des Museums stattfinden.

Zehn Jahre bunte und zeitgenössische Plattform

Seit zehn Jahren gehört zu dem Museum auch ein kunterbunter Ausstellungssaal. Er zeigt das andere Gesicht des stark traditionell geprägten Museums. In einer Zeit, in der es in der Stadt noch stark an Ausstellungsflächen für zeitgenössische Kunst und junge Künstlerinnen und Künstler fehlte, entwickelte sich der Ausstellungssaal zu einem wichtigen Podium für alles Neue und Unkonventionelle.

Unter der Leitung von Anna Lebedkowa und Enver Bakajew wurden jährlich bis zu 20 Wechselausstellungen eröffnet. Zwar fehlt dem Saal ein klares Profil, andererseits machte ihn die liberale und offene Politik zu einem wichtigen Treffpunkt progressiver Künstler und Denker. Kurz vor dem Jahrzehnte-Jubiläum, im April 2011, starb Enver Bakajew jung und unerwartet. Er war jahrelang die Triebfeder für Neues, zum Beispiel die Bienale „Neue Ideen für die Stadt“, die insgesamt dreimal mit grossem Erfolg durchgeführt wurde.

Viel Potential auf kleinem Raum

Auch der Ausstellungsaal zeigt eine Jubiläumsausstellung – „Zeitgenössisches Kreativ – eine Taschenausstellung“. Auf mehreren Dutzend kleinformatigen Bildern erweisen Künstlerinnen und Künstler, die in den vergangenen Jahren im Saal ausgestellt haben, dem Museum ihre Referenz. Eine bunte, interessante und witzige Ausstellung. Viel Potential auf kleinem Raum konzentriert.

Bis am 16. Januar 2013. Ausstellungssaal des städtischen Skulpturenmuseums, Newski Prospekt 179/2. Eintritt 50-100 Rubel. Тel. 314-12-14. www.gmgs.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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