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Das Rennen um Pulkowo: Fraport und Flughafen Wien in enger Auswahl

Von   /  22. Mai 2009  /  Keine Kommentare

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LED: Der Neuaufbau des Sankt Petersburger Flughafens zieht viele Interessenten an. Welche Firma letztendlich den Zuschlag für das große Projekt erhält, ist noch ungewiss. Einer der Anwärter ist jetzt abgesprungen: Deutschlands größter Baukonzern Hochtief zieht sich aus dem Rennen um den Betrieb des Flughafens zurück.

Wie die Sankt Petersburger Stadtverwaltung gestern bekanntgab ist der deutsche Baudienstleister endgültig abgesprungen. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits am Mittwoch aus Branchenkreisen erfahren, dass Hochtief das Interesse an dem Millionenprojekt verloren habe. Grund dafür sei die wirtschaftliche Entwicklung Russlands und ein Rückgang der Passagierzahlen, heißt es. Zuvor hatte sich das Unternehmen zusammen mit dem Milliardär Victor Vekselberg verstärkt um Pulkowo bemüht.

Jetzt ist der Kreis der potentiellen Bauherren kleiner geworden: Neben dem deutschen Flughafenbetreiber Fraport, der mit der russischen Staatsbank VTB kooperiert, schaffte es auch die Flughafen Wien AG in die engere Auswahl. Konkurrenz kriegen sie durch das russische Unternehmen Basic Element.
Welcher der Interessenten bald mit dem Bau beginnen kann, entscheidet sich ab dem 11. Juni. Dann wird auch geklärt, ob das Finanzvolumen des Projekts noch einmal verändert wird. Vor der Finanzkrise waren Investitionen von rund einer Milliarde Euro für den Neubau vorgesehen.

Quelle: Reuters/Financial Times Deutschland

Bieterwettstreit um den Flughafen Pulkowo

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