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Das Kultusministerium verbietet den Kauf importierter Ausrüstung

Von   /  8. April 2015  /  Keine Kommentare

spopera

mm – Das Russische Kultusministerium hat den Theatern und Bibliotheken verboten technische Austrüstungen und sonstigen Bedarf im Ausland einzukaufen. In der Region  Nordwestrussland hat das zur Folge, das  Budgets von insgesammt über 10 Milliarden Rubel nur teilweise oder gar nicht realisiert werden können.

Unten den betroffenen Kultureinrichtungen sind unter Anderem das kleine akademische Theater (МДТ), der St. Petersburger Zirkus an der Fontanka, das in der Renovation befindliche Petersburger Konservatorium, die Russische Nationalbibliothek, das Museum im Schloss Oranienbaum, der Museumskomplex auf den Solowjezki Inseln im weißen Meer und das Museum auf Kischi im Onegasee. Das Kultusministerium zieht mit der Direktive mit ähnlichen  Massnahmen des Verteidiguns- und dem  Handelsministerium gleich. Die neuen Strategie besagt, daß die verantwortlichen Chefs der Kultureinrichtungen alle Ausrüstungen  für Ihren Einrichtungen zu Gunsten einheimischer vergleichbarer Produkte und ohne jeglichen Import beschaffen.

Diese murren bereits, das die Vorgabe die Beschaffung der Bau- und Ausstattungsprojekte erschweren. Die Verantwortlichen wundern sich, da analoge Russische Produkte einfach nicht verfügbar sind, und schon desshalb russische Hersteller nicht davon profitieren könnten. Die genannten Einrichtungen haben ein geschätztes Budget von  10 Mrd. Rubel und davon werden ca. 70% im Import beschafft, bei den Theatern sogar bis zu 100 %.

Foto: Symbolbild von der Oper St. Petersburg http://www.spbopera.ru

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