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Das deutsch-russische Begegnungszentrum feierte einen ausgelassenen 15. Geburtstag

Von   /  11. November 2008  /  Keine Kommentare

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eva.- Mit einem würdigen Festakt und einem ausgelassenen Fest beging das deutsch-russische Begegnungszentrum (DRB) St. Petersburg am Wochenende sein 15-Jahre-Jubiläum. Im weissen Saal des Polytechnikums hatte sich aus diesem Anlass eine Menge geladener Gäste versammelt, die dem Zentrum ihre Glückwünsche überbrachten.

Unter ihnen befanden sich Christoph Bergner, Beauftragter der deutschen Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Peter Schaller, Generalkonsul der Bundesrepublik in St. Petersburg, sowie Sergei Markow, stellvertretender Vorsitzender des Aussenministeriums der Petersburger Stadtregierung.

Gutes Klima am DRB

Alle zeigten sich sehr befriedigt über die Arbeit des Begegnungszentrums und wünschten seinen Mitarbeitern, allen voran der Leiterin Arina Nemkowa, eine gute Zukunft. Sämtlichen Gratulantinnen und Gratulanten war anzumerken, dass sie nicht nur das breite Angebot des DRB und das Engagement seiner Mitarbeiter schätzen, sondern insbesondere das gute menschliche Klima, das am Zentrum in der Petrikirche herrscht.

An der Feier traten auch Vertreterinnen und Vertreter von anderen Filialen des Begegnungszentrums in Pskow, Petrosavodsk, Sestrorezk und anderen Städten auf. Eine ganze Reihe langjähriger und engagierter Mitarbeiter wurden mit einem Zertifikat ausgezeichnet.

Breites Angebot für Jung und Alt

Das DRB engagiert sich für die Wahrung des kulturellen Erbes der Russlanddeutschen sowie ihrer kulturellen Identität. Es bietet eine Plattform für den Deutsch-Sprachunterricht und die Auseinandersetzung mit den historisch- kulturellen Beziehungen zwischen Russland und Deutschland und setzt sich für den internationalen Jugendaustausch ein. Dabei bietet das Zentrum ein breites und vielfältiges Programm für Alt und Jung an, das von Intensiv-Sprachkursen bis zu Literatur- und Konzertabenden reicht.

„Die Tiroler sind lustig“ und „Lili Marleen“

Nach dem offiziellen Teil begann das eigentliche Fest in der Bibliothek des Politechnikums – ein lustiger und ausgelassener Abend mit Tanz und Musik russlanddeutscher Folklore. Es traten auf: das Folklore-Ensemble „Nemezkaja Sloboda“ aus Petersburg (Leitung: Swetlana Prokopenko), der Chor „Nadeschda“ aus Sestrorezk (Leitung: A. Tkatschuk), das Folklore-Ensemble „Folklornaja Teleschka“ aus Petrosawodsk (Leitung: L. Knoll) sowie das deutsche Volkslieder-Ensemble „Lorelei“.

Begleitet von einer „Garmoschka“, von Geige und Flöte zogen die trachtenbekleideten Chöre und Tanzensembles über das Parkett. „Die Tiroler sind lustig“, „Schön ist die Jugend – und sogar der Schlagerklassiker „Wie einst Lili Marleen“ gehörten zum Repertoire bunt gemischten Gruppen, die mit ihrem Temparament das Publikum am Buffet begeisterten.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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