Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

Das Bayerische Staatsballett zu Gast beim Petersburger «Djagilew P.S.»-Ballett-Festival

Von   /  25. November 2013  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

pd.- Am 25. November tritt das Bayerische Staatsballett im Rahmen des «Djagilew P.S.»-Festival im Michailowski-Theater auf und zeigt erstmals in Russland das Werk «Gods and Dogs» von Jiří Kylián nach der Musik von Dirk Haubrich und Ludwig van Beethoven.

Der tschechische Choreograph Jiří Kylián hatte das Werk für vier Paare 2008 für das Nederlands Dans Theater kreiert. In «Gods and Dogs» verbinden die Tänzerinnen und Tänzer die Doppelfiguren von Gott und Hund aus der Pharaonenzeit.

Kylián begann seine Tanzkarriere im Alter von neun Jahren an der Ballettschule des Prager Nationaltheaters und mit 15 Jahren trat er in das Prager Konservatorium ein. 1967 erhielt er ein Stipendium an der Royal Ballet School in London, wo er erstmals mit neuen choreografischen Entwicklungen sowohl im Ballett als auch im zeitgenössischen Tanz in Kontakt kam. Nach dem Studium nahm ihn der Choreograf und der Direktor der Stuttgarter Balletts, John Cranko, als Tänzer unter Vertrag und ermutigte ihn selbst choreografisch tätig zu werden.

1973 folgte seine erste Choreografie für das Nederlands Dans Theater und von 1975 bis 1999 war er dort künstlerischer Direktor. 1978 erfolgte der internationale Durchbruch mit dem Stück Sinfonietta – zur Musik von Leoš Janáček. Im Anschluss an Kyliáns expressive Ballettnummer wird die Truppe des Michailowski- Theaters die Einakter «Im Wald» und «Unsichtbar» des spanischen Tänzers und Choreographen Nacho Duato aufführen, der ab August des kommenden Jahres Intendant des Berliner Staatsballetts sein wird.

25. November 19.00. Michailowski-Theater, Pl. Iskusstv 1, Eintritt 750-12000 Rubel. Tel. 595-43-05; www.mikhailovsky.ru www.diaghilev-ps.ru

Bild: PD/ Wilfried Hösl

Diese Information stammt aus dem Kulturkalender “Nemezkaja Afischa”, der vom Deutschen Generalkonsulat in St. Petersburg herausgegeben wird und den Sie hier beziehen können. >>>

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Steht die Petersburger Künstlerunion vor dem Aus?

mehr…