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Danone und Unimilk legen Milch verarbeitende Kapazitäten zusammen

Von   /  1. Dezember 2010  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Der französische Milchproduzent Danone und der auf Zypern eingetragene Konzern Unimilk haben die Fusion ihrer Milch verarbeitenden Kapazitäten perfekt gemacht. Wie die OAO Unimilk am Dienstag in Moskau mitteilte, stieg die zyprische Unimilk Holdings Ltd., die 82,64 Prozent der Anteile an der russischen Tochter gehalten hatte, aus deren Kapital aus. Neuer Inhaber des 82,64-Prozent-Anteils sei die Dairy JV (CIS) Holdings, die ebenfalls auf Zypern eingetragen sei, hieß es.

In der Vorwoche hatte Unimilk Holdings ihren Anteil an OAO Unimilk von 92,64 Prozent auf 82,64 Prozent gesenkt. Nach Angäben eines Konzernsprechers gingen zehn Prozent an das Unternehmen Stonbel Finance Ltd. Danone und OAO Unimilk würden über Dairy JV die früher ausgehandelten Anteile an einem Joint Venture halten, sagte er.

Am 18. Juni dieses Jahres hatten Unimilk und Danone ein Abkommen über die Zusammenlegung der Kapazitäten für die Produktion von Milch und Milcherzeugnissen in Russland und anderen Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) unterzeichnet. An dem neuen Unternehmen Dairy JV CIS Holdings Ltd wird Danone 57,2 % und Unimilk 42,5 % der Anteile halten, hieß es aus den Branchenkreisen. Nach der Fusion will Dairy JV rund 21 % des russischen Marktes kontrollieren. 2009 setzten Unimilk und Danone in Russland 1,5 Mrd. Euro um. Das fusionierte Unternehmen wird voraussichtlich rund 18 000 Arbeiter beschäftigen.

Unimilk besitzt 32 Milch verarbeitende Betriebe in Russland und in der Ukraine. Zu den größten davon zählen Petmol (St. Petersburg), Milko (Krasnojarsk), Samaralakto und Lipezk-Moloko. Unimilk hat solche bekannten Marken wie Bio Balance, Prostokvashino und Letni Den. Unimilk-Aktionäre haben eine Option zum Verkauf eines Teils oder aller Aktien am neuen Unternehmen. Demnach könnte Danone ihren Anteil zum Jahr 2022 auf 100 Prozent aufstocken. (rian)

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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