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Dada-Fest mit dem „Lektorium Cultura“

Von   /  7. Januar 2017  /  Keine Kommentare

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eva./wiki.- Unter dem Motto „Verrückte Kunst für eine verrückte Welt“ organisierte die Kulturplattform „Lektorium Cultura“ am 28. Dezember einen Dada-Abend. Die Veranstaltung in der „Theater-Werkstatt“ am Konjuschennaja Ploschad gewissermassen im letzten Moment, denn das Jubiläumsjahr 2016 war schon fast zu Ende.

Die Philologin Juliana Kaminskaja las einen Vortrag über Hugo Ball und im Anschluss daran führte das „Theaterlaboratorium“ unter der Leitung von Wadim Maximow Hugo Balls „Krippenspiel“ auf. Vor und nach der Veranstaltung führten Studenten ihre Dada-Kostüme, begleitet von Dada-Musik vor, und die besten Ideen wurden ausgezeichnet.

1916 war die Dada-Bewegung von einer Gruppe ausländischer Künstler im „Cabaret Voltaire“ in Zürich gegründet worden. Zu den ersten Dada-Künstlern gehörten Hugo Ball, Emmy Hennings, Hans Arp, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco, Tristan Tzara, Sophie Taeuber und Suzanne Perrottet.

Die Dadaisten, welche praktisch alle vor dem Ersten Weltkrieg in die neutrale Schweiz geflohen waren, stiessen bei den Schweizern grösstenteils auf Ablehnung. Später fand die Bewegung auch in anderen Städten, wie Berlin und New York eine Fortsetzung. Im Wesentlichen war es eine Revolte gegen die Kunst von Seiten der Künstler selbst, die die Gesellschaft ihrer Zeit und deren Wertesystem ablehnten. Traditionelle Kunstformen wurden deshalb satirisch und übertrieben verwendet.

Bilder: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.culturaclub.ru

www.wikipedia.org

 

 

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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