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Regisseur Alexej Balabanow ist tot

Von   /  19. Mai 2013  /  Keine Kommentare

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mm – Der St. Petersburger Regisseur Alexej Balabanow ist am 18 Mai im Alter von 55 Jahren bei St. Petersburg verstorben.

Balabanow war als Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler tätig.  Mit seinem untrüglichen Instinkt für den Subtext des post-sowjetischen Zeitgeistes, schuf er moderne Klassiker. Mit den  Kultfilmen  „Bruder“ und „Bruder 2“ und in Folge mit „Freaks und Menschen“, „Blinde Kuh“, „Ich fühle keinen Schmerz“, „Cargo-200“, „Morphin“ hat er seine Akzente in der neueren russischen Kinokultur gesetzt.

Balabanov wurde 1959 in Swerdlowsk geboren. Er studierte Übersetzung an der Gorki Fakultät des Pädagogischen Institut für Internationale Fremdsprachen.  Von 1981 bis 1983 diente er in der Armee. Nach dem Militärdienst arbeitete er als Regieassistent beim Swerdlowsker Filmstudio und studierte an der Führungsakademie für Drehbuchautoren und Regisseure. Ab 1990 lebte und arbeitete er in St. Petersburg- Er wurde Mitbegründer der Filmgesellschaft „STV“, mit welcher er die meisten seiner Filme produzierte.  Er hinterläßt eine Frau und zwei Söhne.

Aus seinem bekanntesten Film „Брат 2“ ( Der Bruder 2. Teil) zum Angedenken das Gedicht von W. Orlow „Heimatort“

Я узнал, что у меня
Есть огpомная семья —
И тpопинка, и лесок,
В поле каждый колосок!
Речка, небо голубое —
Это все мое, pодное!
Это Родина моя!
Всех люблю на свете я!

В.Орлов
стихотворение „Родное“

 

Text: Markus Müller

Foto: Oleg Beljajew, Wikimedia Commons

 

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