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Die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen besucht St. Petersburg

Von   /  19. Juni 2008  /  Keine Kommentare

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Bischöffin Maria Jepsen

mm-epd.de- Die nordelbische Kirche will ihre Partnerschaft mit der russisch-orthodoxen Kirche weiterhin stärken. Bei einem Besuch in St. Petersburg wird Bischöfin Maria Jepsen heute gemeinsam mit dem Metropoliten von St. Petersburg und Ladoga, Vladimir, eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnen. „Wir sind Geschwister in der einen Christenheit“, sagte die Bischöfin. Bei allen theologischen Unterschieden sei eine „Kultur des Dialogs“ entwickelt worden, die viel Gutes für die Städte und Regionen bewirkt habe. So soll auch das im vergangenen Jahr eröffnete Gästehaus auf dem Gelände des Alexander-Newskij-Klosters in St. Petersburg verstärkt als „Ort der Begegnung“ für Vertreter und Gruppen beider Kirchen genutzt werden.

Bischöfin Maria Jepsen und Metropolit Vladimir werden am  Donnerstag in St. Petersburg eine zuletzt 2005 fortgeschriebene Vereinbarung erneuern, die vor allem Austausch und Ausbildung diakonischer Fachkräfte regeln soll, teilte die Bischofskanzlei am Mittwoch in Hamburg mit.

Die seit 1957 bestehende Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und St. Petersburg führte auch zu vielfältigem Engagement des Diakonischen Werks in der Stadt an der Neva. So leisten etwa auch zwei „Mitternachtsbusse“ nach Hamburger Vorbild seit 2006 Hilfe für Obdachlose, Straßenkinder, Aidskranke und alte Menschen. Eine Bäckerei versorgt arme Menschen mit Brot.

Austausch und Unterstützung gibt es der Bischofskanzlei zufolge auch in der Jugendarbeit, der Kirchenmusik und auf Basis von Gemeindepartnerschaften und Frauengruppen. Die Krankenhausseelsorge der Asklepiosklinik Hamburg-Altona kooperiert seit Jahren mit dem St. Petersburger Krankenhaus St. Xenia.

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  • Veröffentlicht: 9 Jahren vor auf 19. Juni 2008
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  • Zuletzt geändert: Juni 20, 2008 @ 8:38 pm
  • Rubrik: Aktuell

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