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Beliebtes Souvenir: Pflastersteine vom Schlossplatz

Von   /  13. September 2016  /  Keine Kommentare

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spn.- Touristen haben den Palastplatz in Sankt Petersburg als Quelle für Souvenirs entdeckt: Allein in diesem Jahr sollen die Gäste der Stadt rund 2.000 Pflastersteine mitgenommen haben, wie der Pressedienst des städtischen Komitees für Stadtgestaltung mitteilte.

Demnach sollen die Touristen mehr als 20 Quadratmeter des Kopfsteinpflasters auf dem Palastplatz als Mitbringsel „entwendet“ haben. Die Touristen vermuten wahrscheinlich, das Pflaster des Palastplatzes stamme aus den Zeiten von Katharina der Großen und sei historisch. Sein heutiges Aussehen habe der zentrale Platz von Petersburg indes erst 1977 erhalten: Der 1932 dort verlegte Asphalt sei damals durch ein Steinpflaster ersetzt worden.

Nach Informationen aus dem Komitee für Stadtgestaltung haben die Mitarbeiter der Petersburger Kommunalbehörden im letzten Jahr mehr als 12.000 Pflastersteine auf dem Palastplatz neu verlegen müssen. Demnach sind nicht nur die als „Mitbringsel“ entwendeten Steine ersetzt, sondern auch ganze Abschnitte mit locker gewordenen Steinen erneuert worden.

Aufwändige Bearbeitung der Pflastersteine

„Die Wiederherstellung des Pflasters scheint nur auf den ersten Blick eine einfache Sache zu sein. Der äußerst harte Granit wird mittels einer speziellen ‚Guillotine‘ gespalten, die Kanten sind dabei nicht immer so glatt wie beim Zerschneiden. Ein Granitpflaster glatt und fest zu verlegen verlangt großes Geschick und Fertigkeit.

Fachleute entfernen den beschädigten Teil des Belags sowie die alte Tragschicht aus einem Sand-Zement-Gemisch. Dann wird eine neue Tragschicht auf Sand aufgetragen, in die die Pflastersteine gesetzt werden, wobei streng auf den Abstand zwischen den Steinen geachtet wird. Die Zwischenräume werden mit Sand aufgefüllt“, wird berichtet.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.sputniknews.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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