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Baturina erhält kalte Dusche aus Tirol

Von   /  17. Oktober 2008  /  Keine Kommentare

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eva.- Die Kaufpläne der russischen Milliardärin Elena Baturina für ein Ferienhaus im Tirol sind gescheitert, schreibt die St. Petersburg Times. Die Grundverkehrskommission des Landes Tirol erteilte der Gattin des Moskauer Bürgermeisters Luschkow eine Absage mit der Begründung, der Hauskauf sei nicht im Interesse der Öffentlichkeit.

Baturina hatte die Region Kitzbühel in den letzten Jahren als grosszügige Sponsorin umworben. Ihr Konzern Inteko finanzierte zahlreiche Grossveranstaltungen, darunter einen Triathlon und ein Tennisturnier. Ausserdem ging dank Baturinas Geld ein Musikfestival mit Stevie Wonder über die Bühne, für das tausende Freikarten verteilt wurden.

Schon im Vorfeld der Entscheidung hatte Christian Visinteiner, Vorsitzender der Kommission kritisiert, dass Baturina das Ferienhaus nicht unter eigenem Namen, sondern über einer ihrer Firmen kaufen wollte. Zudem widersprach der Kauf der Zonenplanung – im Kaufantrag sei das Haus als Liegenschaft für kommerzielle Zwecke deklariert worden, obschon sich das Grundstück in einer Wohnzone befinde.

www.sptimes.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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