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Ausstellung: Werner Tübke. Von Petersburg bis Samarkand Unter fremden Menschen

Von   /  25. Juli 2019  /  Keine Kommentare

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eva.- Zu seinem 30-jährigen Bestehen und zum 90. Geburtstag Werner Tübkes (1929-2004) zeigt das Panorama Bad Frankenhausen eine Sonderausstellung mit rund 100 Werken von Werner Tübke. Diese Arbeiten – Grafik, Aquarelle und Zeichnungen – entstanden während seiner Reisen durch die Sowjetunion.

Tübke reiste 1961 und 1962 zu Studienzwecken durch die Sowjetunion – von St. Petersburg nach Moskau, weiter in den Kaukasus und gelangte bis Samarkand. 1977 reiste er wiederum nach Moskau und in den Kaukasus, in den Achtziger unternahm er kürzere Reisen in die Sowjetunion.

Während seiner ersten Reise schuf er eine Grosszahl von Zeichnungen und Aquarelle mit Landschaften, Städtebildern und Porträts, später hielt er seine Eindrücke grösstenteils in Form von Lithographien und Radierungen fest. Noch bis in die Neunzigerjahre fanden die Motive dieser Reisen ihren Platz in seinem Schaffen. Wie stark er von dieser Welt beeindruckt war, beweisen die vielen Selbstporträts mit einer usbekischen Mütze.

Der Maler und Grafiker Werner Tübke gehört zu den wichtigsten Künstlern der DDR und wurde vor durch sein Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen bekannt. 1945/46 wurde er durch die sowjetischen Besatzer eingesperrt, weil er verdächtigt wurde, einen Soldaten umgebracht zu haben. Obwohl er mehrmals mit dem Regime in Konflikt geriet, machte er als Künstler in der DDR Karriere, studierte in Leipzig und Greifswald und schuf zahlreiche Wandbilder und ab 1976 das Bauernkriegspanorama.

Bis zum 3.November 2019 im Panorama-Museum Bad Frankenhausen. www..panorama-museum.de

Bild: Winter bei Leningrad, 1961, Aquarell. (© Tübke / VG BILD-Kunst Bonn, 2016)

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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