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Aufwändige Militärmanöver in Ost und West

Von   /  4. April 2015  /  Keine Kommentare

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spn./eva.- Auf das am 1. April zu Ende gegangene Manöver des US-Konvois Dragoon Ride folgte die Nato-Übung Noble Jump. Das sind die ersten Manöver der sogenannten Very High Readiness Joint Task Force (VJTF), die als Antwort auf neue Sicherheitsherausforderungen an der südlichen und östlichen Grenze der Nato geschaffen wurde.

Der erste Teil des Manövers finde vom 1. bis zum 10. April statt, heißt es bei der Nato. Bei dem Training wird erstmals unmittelbar der Befehl befolgt, Militärs in Stellung zu bringen. Wo die Übungen stattfinden und wer daran teilnimmt, wurde nicht mitgeteilt. Doch bekannt ist, dass der zweite Teil des Manövers im Juni auf dem Gelände Sagan im Westen Polens stattfindet.

In Polen laufen derweil drei Wochen dauernde Übungen unter Teilnahme von Kampfflugzeugen A-10 Thunderbolt, Transportflugzeugen C-130 Hercules und 150 Piloten der US-Luftstreitkräfte. Die Übungen finden entlang den Nato-Grenzen statt. Nach den Manövern mit der Ankunft der US-Panzer im Baltikum als Teil der Operation „Atlantic Resolve“ finden in Bulgarien und Rumänien zwei weitere Übungen unter Teilnahme von 800 US-Militärs statt. Laut Pentagon-Sprecher Steve Warren landete die 173. Luft-Landebrigade auf dem rumänischen Gelände Smardan.

Im Ferbruar und März hatte Russland im baltischen Raum und im Nordwesten grossangelegte Flottenmanöver durchgeführt. Die Luftabwehreinheiten der Baltischen Flotte unternahm in der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad (vormals Königsberg) Übungen mit Gefechtsschießen.

An den Übungen nahmen über 500 Soldaten teil. Mehr als 100 Kampfgeräte waren im Einsatz, unter anderem schultergestützte Kurzstrecken-Boden-Luft-Lenkwaffensysteme „Igla“, Flugabwehrkomplexe „Tunguska“, Flugabwehrpanzer „Schilka“ und Flugabwehrraketensysteme „Tor“, die im Dienst der Küstentruppen der Baltischen Flotte stehen.

Bild: Wikimedia Commons

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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