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Archäologen und Historiker demonstrieren für die Erforschung heimischer Fundstätten

Von   /  7. Juli 2011  /  Keine Kommentare

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In Petersburg, Moskau, Nowgorod and Kischinew fanden Aktionen zum Schutz des archäologischen Erbes statt.  Unter dem Motto „Vergangenheit – Segen der Zukunft“ versammelten sich die Aktivisten an den typischen Orten, dem Haus des Kaufann Rogow in der Sadowaja und auf der Landzunge bei der Ochta Mündung, die bereits seit Jahren Anlass zum Protest gibt. Dort forderten sie die Konservierung der Überreste von 4 verschiedenen  Festungen aus verschiedenen Kulturzeitalter, deren erste Schicht aus dem Neolithikum stammt. Die Teilnehmer fordern diesen Resten den Status  eines gesetlich geschützten Objekte des regionalen Kulturerbes zu verleihen.

Ein unterstützender Brief wurde vom Kulurministerium an das КГИОП, Das Komitee für die staatliche Kontrolle, der Nutzung und dem Schutz der Denkmäler die Geschichte und der Kultur Sankt Petersburg, üersendet.Das Ministerium übernimmt die föderale Kontrolle im Denkmalschutz. Die Ausgrabungen auf der Ochta-Landzunge wurden zu erst unter der Leitung des Hauptuntersuchungs Assitenten des Insituts für die Geschichte meterieller Kultur der Russischen Akademie der Wissenschaften, Peter Sorokin durchgeführt. Später wurder er von Natalia Solowewa ersetzt der eine Gazpro freundlichere Haltung nachgesagt wird. Die wertvollen Funde, wie die Festungen Neuenschanz und Landskrona, eine Siedlung „Newa Mündung“ und ein neolithisches Jagdlager wurden entdeckt.

Das Kulturministerium berücksichtigung der Ergebnisse und empfiehlt die Landzunge dem unter den Mantel eines Regionalen Kulturschutzes zu stellen, obwohl das Ministerium sich bewust ist, das diese Kategorie nicht existiert – da alle archeologischen  Kulturschätze immer auch föderale sind.  Dieses Vorgehensweise ermöglicht dem Ministerium sich aus dem seit Jahren tobenden heftigen Streit  herauszuhalten.

Vera Dementjewa,  die Vorsizende des Denkmalschutzes, erkennt an, dass niemand mehr den Wert des Komplexes zu leugnen versucht. Jedoch die Konservierung der einzigartigen Funde durch Ausgrabungen durchzuführen würde sie eher zerstören als wenn die Funde an Ort uns Stelle zugeschüttet in der Erde belassen würden.

*КГИОП – Das Komitee für die staatliche Kontrolle, der Nutzung und dem Schutz der Denkmäler die Geschichte und der Kultur Sankt Petersburgs

Foto – George Shkulin

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