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Ameisensäure statt Salz – Stadt plant neue Methoden zum Eis auftauen

Von   /  29. August 2013  /  Keine Kommentare

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mm –  Der Smolny bereitet eine Revolution auf dem Gebiet der Schneeräumung vor. Bis  Mitte des nächsten Jahres wird bei Sestrojetzk eine neue Fabrik zur Herstellung von Taumitteln auf Azetat- und Formalinbasis zur Verwendung auf den winterlichen Strassen den Betrieb aufnehmen. Die Stadtverwaltung hat dem Hersteller Anleger vom Chemiewerk Voskresenska aus Moskau, das Recht gegeben dass neue Mittel auf den Straßen ausgewählter Bezirke von St. Petersburg zu testen. Auch bei Erfolg wird die Stadt jedoch nicht so bald auf Salz im Winter verzichten können.

Das Projekt für den Bau der Fabrik für Pflanzenchemikalien in der Nähe von St. Petersburg  wird am 29. August in der Aufsichtsratssitzung über Investitionen durch den Smolny in Betracht gezogen.
Der Investor ist die Firma CHEMECO aus der Schweiz, welche einer Reihe Russischer Investoren gehört. Auf dem Gelände einer bankrotten Asphalt-Mischanlage in Beloostrov wird die neue Produktion für das neuartige Taumittel aufgebaut. Das Werk wird eine Kapazität von 200.000 Tonnen pro Jahr bei Investitionen von einer Milliarde Rubel (23 Millionen Euro) haben.

Hinter dem Projekt steckt Michael Gurovich

Das Mittel wurde vom Technologiepartner „Himalayans“ einem Partner aus Voskresenska bei Moskau entwickelt. Besitzer ist Michael Gurovich, der auch der Direktor der wichtigsten chemischen Anlagen von Voskresenska einer berühmten Experimentellen Chemie- und Bergbaufabrik am Ort ist. nd Chemical Plant. Spezialisiert ist das Unternehmen u.A. auf feste, körnige Reagenzien, Salze der Ameisensäure und flüssigen Reagenzien aus Salzen der Essigsäure (Azetate).

Das Haupteinsatzgebiet dieser Reagenzien war bisher nur Flugplätze. Im Gegensatz zum normalen Tausalz enthalten diese Mittel keine Chlor und entickeln daher nicht korrosive Wirkung auf das Flugzeuge oder Autos.

Im Rahmen einer public-private Partnerschaft wird der Smolny mit CHEMECO einen Vertrag über die Reinigung von einem oder zwei  Stadtteilen  (Wasiliinsel oder Kalininbezirk) unterzeichnen.

Ein ähnliches Mittel hat sich in Moskau wegen Essiggeruch nicht durchgesetzt

Yuri Orlov, renomierter Forscher am Moskauer Institut für Chemische Reagenzien und Hochreine Stoffe teilt mit, das Formiate und Acetat Salze sicherer für die Umwelt sind, und vor allem nicht korrosiv auf Metall wirken. „Sie sind teurer als Salz, schonen aber den Boden . In Moskau, wurde bereits versucht, Acetate zu verwenden, Als die Bürger jedoch anfingen an sich über den Essiggeruch zu beschweren wurde der Plan wieder ad Acta gelegt“. „Das verwendete Mittel war jedoch Ammoniumactet, Weltweit werden 95% der städtischen Straßen mit Salz gereinigt . 3% – ist Calciumchlorid, 2% – alle anderen Materialien „, – sagt Yuri Orlov . Seiner Ansicht nach ist die Dominanz des Steusalz darin begründet, dass die Welt noch keine Alternatives Mittel im Sinne von “ Preis / Qualität“  gefunden hat.

Text: Markus  Mueller

Bild: Wikipedia Wikimedia Commons

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