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Altkanzler Schröder besuchte Deutsche Schule St. Petersburg – mit Zeugnissen und „Geschenken“

Von   /  18. Juni 2010  /  1 Kommentar

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eva.- Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder überreichte an der Deutschen Schule persönlich die ersten Jahreszeugnisse (siehe Fotogalerie unten). Zusammen mit Nordstream-Direktor Matthias Warnig überbrachte er die Botschaft, dass weitere Sponsorengelder für die Schule zusammen gekommen sind.


Gut gelaunt traf Gerhard Schröder in der Deutschen Schule auf der Wassili-Insel ein, begrüsste Schulkinder und Eltern und liess sich von Schulleiterin Magdalena Schmid durch das Schulhaus führen. Mit Vergnügen liess er sich in den Klassenzimmern auf Gespräche mit den Kindern ein, beantwortete ihre Fragen und erzählte aus der eigenen Schulzeit.

Schröder verteilt Noten

Während seinem Auftritt in der Aula betonte Schröder, dass die Deutsche Schule für ihn ein persönliches Anliegen sei, nicht nur weil er persönlich durch seine beiden Adoptivtöchter und Nordstream mit der Stadt verbunden sei, sondern auch weil sie Deutschland und Russland einander näher bringe und für den Wirtschaftsstandort Petersburg wichtig sei.

Ausserdem, so schloss er, mache es einfach Spass, glückliche Kinder zu sehen. Danach verteilte er den 15 Kindern ihr erstes Jahreszeugnis und liess es sich nicht nehmen, die durchwegs guten Noten zu kommentieren. Im Namen der Gouverneurin der Stadt St. Petersburg gratulierte auch die Vorsitzende des Bildungskomitees Olga Iwanowa Lehrern und Schülern zu ihrem ersten Geburtstag.

Nordstream sponsert Deutsche Schule

Nicht zufällig wurde Schröder von Nordstream-Direktor Mattias Warnig begleitet, der nach den Zeugnissen gewissermassen das „Geschenk“ an die Schule in Form eines Sponsorenbeitrags von 50.000 Euro überbrachte. Weitere namhafte Beträge wurden durch deutsche und russische Unternehmen gespendet, womit der Fortgang der Schule bis auf weiteres gesichtert ist.

Die Wichtigkeit einer solchen Schule erfuhr Warnig beim Werdegang der eigenen Tochter, die wegen des Fehlens einer Möglichkeit in Russland das deutsche Abitur zu absolvieren, ein Internat besuchen musste. Den Schulbesuch rundete eine kurze Fussball-Session mit Schröder, der zwar kein Tor schoss, aber für gute Laune im Publikum sorgte. Anschliessend fuhren Schröder und Warnig weiter zum nahe gelegenen Lenexpo-Gelände, wo sie am Wirtschaftsforum teilnahmen.

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Es kochen die Kinder von der Deutschen Schule

Habari Afrika! Habari Bundeskanzler! Habari Deutsche Woche!


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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. realsatire sagt:

    Der Altkanzler wirds mit Genugtuung bemerken – die Republik vermisst ihn langsam – dafür freuen sich die Kinder in St. P

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