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„Alltagsstillleben“ von Michail Schapiro, Gedichte und Zeichnungen von Gavriil Lubnin in der Galerie „Borey“

Von   /  19. August 2009  /  Keine Kommentare

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eva.- Nach einer kurzen Sommerpause startet die Galerie „Borey“ in eine neue Saison – mit Malerei, Zeichnungen und Gedichten. Michail Schapiros Biografie ist typisch russisch, obschon er in Israel geboren wurde. Durch die Emigration vieler russisch-jüdischer Familien in den vergangenen Jahrzehnten ist Israel stark verknüpft mit Russland, so auch mit Petersburg. Michail Schapiro ist einer von vielen Künstlern, der an beiden Orten zuhause ist und seine Motive ebenso in Jerusalem wie am Ladogasee und in der Petersburger Altstadt findet, wo er eine Wohnung besitzt.

Seine Bilder könnten Fotografien sein – doch fügt er in seinen malerischen Stillleben aus dem Alltag nicht nur Gesehenes, sondern auch Gedachtes zusammen: Menschen, Natur- und Stadtlandschaften, scheinbar belanglose Gegenstände, die uns im Leben begleiten. In einem frei lasierenden Malstil vermischen sich Erinnerung, Gedanken und Realtität.

Borey - Lubnin

Lubnins Humor ist ebenso scharf wie gutmütig

Gavriil Lubnins Zeichnungen sind wie ein heimliches Lächeln – seine kleinen Porträtstudien zeigen Charaktereigenschaften und Schwächen der abgebildeten Menschen leicht überzeichnet. Gleichzeitig sind sie zu menschlich, um einfach Karrikaturen zu sein. Der Humor dieses Menschen-Beobachters ist ebenso scharf wie gutmütig – wer seine Bilder sieht, möchte auch seine Gedichte hören, um noch mehr über die menschlichen Kuriositäten zu vernehmen. An der Eröffnung der beiden Ausstellungen wird Lubnin auch seine Bücher vorstellen.

15. – 26. September (Eröffnung 15. September 18.00)
Galerie Borey, Liteyni Prospekt 58, Eintritt frei, Informationen unter Tel. 275-38-37; +7-964-395-54-77 oder www.borey.ru .

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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