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Alle Gäste sind da – das G20 Meeting hat begonnen – der Gegen-Gipfel auch

Von   /  5. September 2013  /  Keine Kommentare

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mm – In St. Petersburg beginnt Heute am 5. September der G20 Gipfel. Es  treffen sich die Staatschefs aus 19 Ländern plus die Leitung der Europäischen Union. Auf besondere Einladung des Gastgebers Russland nehmen auch der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon und die Chefin und des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde an der Konferenz im Konstantinowski Palast teil.  Mit Ausnahme des Australischen Premiers, der wegen der Wahlen seinen Aussenminister gesendet hat, sind alle Staaten durch Ihre höchsten Politischen Vertreter repräsentiert. 

Präsident Putin hat gestern Abend nach der Absage von Präsident Obama mit dem Chinesischen Premier Xi Jinpin konferiert. Die beiden Staaten stehen bisher im Syrienkonflikt auf der Seite von Machthaber Assad. Der Generalsekretär Ban Ki Moon plädierte dafür das Thema Syrien mit auf die Tagesordnung  der G20 kommt. Bei einerm Vortrag vor Studente der Staatlichen Universität erinnerte er die Studenten „Ihr seid alle auch Weltbürger“.

Das Programm beginnt Heute mit den ersten Protokoll Sitzungen. Am Abend versammeln sich die Gäste zu einem Gala Dinné in Peterhof, wo sie auch mit einer Wasser- und Musik-Show unterhalten werden.

Komplizierter Transport und Unterbringung der Staatshäupter 

Die Meisten Gäste wohnen innerhalb des Regierungs- Datschen Komplexes neben dem Konstantinowski Palast.  Präsident Obama bezog nach vielen Spekulationen in welchem Hotel er absteigt seine Wohnstatt  im Komplex K45 direkt bei Präsident Putin.

Die Konzentration von Königen und Präsidenten brachte den Planern einiges Kopfzerbrechen wegen Sicherheits- und Verkehrslage. Nicht alle Staatsoberhäupter hatten Lust im VIP Getto des „Staatlichen Konferenzzentrums“ wie der Konstaninowski Palast offiziell bezeichnet wird, zu übernachten. So wohnt der Chinesische Premier Xi Jinping im Corinthia Hotel – dem ehem. Newski Palast. Der Saudische König Abdullah ibn Abd al-Aziz Al Saud hat sich ebenso wie Präsident Zuma aus Südafrika im Hotel Europa einquartiert. Im Grand Hotel Europa wohnen voraussichtlich auch der Präsident Hailemariam Desalegn aus Äthiopien, Christine Lagarde und der Sultan von Brunei Hassan al Bolkiah.

Kaum Gegen Protest genehmigt

Wie Heute bekannt wurde sind der angereiste Rechtsnazionalist Nikolai Bondarik in per Gerichtsbeschluss in adminstrativen Arrest genommen worden.  Demonstrationen von Memorial wurden nicht genehmigt, aber überraschender Weise wurden Einzel Pickets von Kiril Kalugin einem Aktivist der LG BT am Newski und auf dem Marsfeld genehmigt.  Im Vorfeld wurden neben beschlagnahmten Bildern aus dem „Musem der Macht“ auch noch ein Ölgemälde mit Obama und Putin aus dem Erotikmuseum beschlagnahmt. Ob ein Treffen von Präsident Obama mit Vertretern der LGBT und anderen Nicht Regierungsoranisationen Heute stattfinden kann ist noch offen.

 G20 – Gegengipfel

Der internationale G20 Gegenipfel hat  im Zenturm für internationale Zusammenarbeit an der Smolenki  Uferpromenade begonnen.

Es werden ähnliche internationale Themen diskutiert wie auf dem Gipfel  der Grossen. Die Perspektive ist jedoch eine völlig Andere. Die Teilnehmer „Gegen-Gipfel“ sind überzeugt, dass die Staats-und Regierungschefs der G20-Länder nur Interesse von multinationale Konzerne und  „der Globalisierung“ protegieren. 34 Experten aus aller Welt erörtern die globalen Krise,  soziale und ökologische und der drohende Angriff der USA auf Syrien.
„Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Aufbau der Militärausgaben und die Wirtschaftskrise – sagt der Direktor des Instituts für Globalisierung und soziale Bewegungen Kagarlitsky.  Und der Krieg  ist die denkbar schlechteste Weg aus der Krise. Dieser Krieg wird nicht einmal die  Wirtschaft ankurbeln. “

Darüber hinaus besprechen die erwarteten 100 Experten über die Nahrungsmittel in der Welt. Hanny van Gil, Expertin aus den Niederlanden und Chef der Europäischen Koordinierungsausschuss,  dass heute das Problem der Nahrung durch die Verfügbarkeit von Anbauflächen oder durch Konsum von synthetischen Lebensmitteln gelöst werden kann. Das Leitmotiv des alternativen Forums –  Zusammenbruch von sozialen Programmen, Einsparungen im Gesundheits-und Bildungswesen, die Notwendigkeit für die weitere Entwicklung des Wohlfahrtsstaates durch besser bezahlte Arbeitskräfte und mehr ehrenamtliche Arbeit.

Text: Markus Müller

Bild: G20.org

 

 

 

 

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  • Veröffentlicht: 5 Jahren vor auf 5. September 2013
  • Von:
  • Zuletzt geändert: September 5, 2013 @ 10:32 am
  • Rubrik: Aktuell

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