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Alexei Miller: Gasprom-Hauptqartier könnte auch anderswo gebaut werden

Von   /  20. Dezember 2010  /  Keine Kommentare

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eva.- Gasprom-Chef Alexei Miller äusserte sich zum ersten Mal öffentlich zum Rückzug des Ochta-Zentr-Projekts. Miller zeigte sich enttäuscht und kündete an, Gasprom könnte womöglich in eine andere Stadt im GUS-Raum umziehen. Es sei falsch zu glauben, das Ochta-Zentr werde nun einfach an einem anderen Standort in Petersburg gebaut, sagte er gegenüber der Zeitschrift „Itogi“.

Das Ochta-Zentr sei einzig für den vorgesehenen Standort an der Ochta-Mündung entworfen worden. Sie Konstruktion des Gebäudes sei auf die Bodenbeschaffenheit diese Ortes abgestimmt worden und lasse sich nicht an jedem beliebigen Ort in der Stadt bauen. Ausserdem bezweifle er nun, ob ein Gasprom-Zentrum in Petersburg überhaupt erwünscht sei.

„Petersburg kann kein Retrograd bleiben“

Gasprom habe in der Zwischenzeit Angebote von anderen Städten erhalten – darunter Omsk, Wladiwostok und Erewan in Armenien. Was mit dem freigewordenen Grundstück an der Newa geschehe, wisse er nicht, so Miller. Möglicherweise werde es nun an einen anderen Investoren abgetreten. Den Gegnern des Gasprom-Turms entgegnete er, die Stadt von Peter dem Grossen könne kein „Retro-Grad“ bleiben, sondern müsse mit der Zeit gehen, einer Zeit der Innovationen und der Modernisierung.

Bild: Wikimedia Commons

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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