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„Admiralteiski“ Bank – angemalte Goldbarren gefunden

Von   /  12. September 2015  /  Keine Kommentare

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eva.- Die russische Zentralbank hat am 11. September der „Admiralteiski“ Bank die Lizenz entzogen. Bei einer Inspektion wurden anstelle von Goldbarren angemalte Metallstück gefunden.

Die Schwierigkeiten der  „Admiralteiski“ Bank begannen schon am 7. September als bis auf zwei Filialen die ganze Bank vom elektronischen Zahlungssystem abgetrennt wurden und die Kunden nicht mehr auf ihre Konten zugreifen konnten.

Die Bank war insbesondere auf Inkasso-Dienste spezialisiert. Da sämtliche Mitglieder der Bank-Leitung verschwunden sind, wird angenommen, dass ein Grossteil des Bankvermögens gestohlen wurde.

Bei einer Inspektion der Edelmetallbestände der „Admiralteiski“ Bank wurden nun auch gefälschte Goldbarren gefunden. Seit Tagen werden die Moskauer Filialen von Bankkunden belagert, die ihre Einlagen zurückverlangen. Die Bank hatte ihren Kunden Gewinnmargen bis zu 30 Prozent versprochen.

Bild: Wikimedia Commons

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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