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Ab 1. Juli kostet das Abschleppen von Autos wieder Geld

Von   /  28. Juni 2012  /  Keine Kommentare

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mm – Ein weiser Mensch hat 2008 durchgesetzt, dass ein von den Behörden auf die „Schtrafstojanka“ verbanntes Auto die ersten 24h kein Geld kostet und das Abschleppen auf Kosten der Stadt stattfindet. Die in den 90er Jahren praktizierte wundersame Geldvermehrung durch Verkehrspolizisten, die Fahrzeuge mit vorgeschobenen Vorwaenden (Fahruntüchtiger Fahrer, Formalien bei den Dokumenten, abgefahren Reifen) auf die eigenen, privaten, „Strafparkplätze“ war mit einem Schlag beendet. Die Parkplätze wurden über Nacht wieder ein Hort der redlichen Verkehrserziehung. Die hohen Beträge die zur Auslösung bezahlt werden müssen, bekamen nur ganz langsame Sünder ab dem 2. Tag zu spüren.
 

Offensichtlich sieht die Stadt die Gefahr der Korruption inzwischen weniger schwer wiegend an als die von der Allgemeinheit getragenen Kosten für die abgeschleppten Fahrzeuge. Ab dem ersten Juli werden jedoch auf initative von Georgij Poltawtschenko das Falschgeparkte Autos und von der Verkerhspolizei eingewiesene Fahrzeuge bereits ab dem 1. Tag wieder Gebühren generieren dürfen. Diese wurden auf 2700 Rubel plus max. 3000 Rubel Strafe festgelegt.Lastwagen können bis zu 16000 Rubel kosten.  Die Parkgebühren auf der Schtrafstojaka kosten 30 Rubel pro Stunde und liegen damit erheblich günstiger als im Jahr 2008 als die 24h Regel eingeführt wurde.

Wie immer kann gegen die Massnahmen Protest eingelegt werden. Die gleiche „Dienstleistung“ welche in Sankt Petersburg bei 5600 Rubel gedeckelt wurde kostet in Moskau 2500 Rubel.

Text Markus Mueller
Bild Eugen von Arb (c) Sankt-Petersburger Herold

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