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5 Unternehmen bieten für den Bau der Müllrecycling-Anlage in Janino

Von   /  28. März 2010  /  Keine Kommentare

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mm  – Mit der Abgabe der Vorqualifikation für Ausschreibungsunterlagen beginnt seit dem 26 März die Prüfung der möglichen Partner für die neue 300 Millionen Euro teure Müllrecyclinganlage in Janino bei St. Petersburg.

Es haben sich 5 Ausländische Unternehmen und Konsortien um den Bau im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft beworben. Aus Singapur die Firma Keppel Seghers Engineering, aus Östereich die Strabag AG, die grichische Helector SA sowie zwei Konsortien – die Essential Technologies aus Deutschland und TDF Ecotech Holding bestehend aus Partnerfirmen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie der BFA Bank.

Von den ca. 2 Millionen Tonnen Müll in St. Petersburg werden zur Zeit nur 25% recycelt, der Rest wird deponiert. Die Gouverneurin erklärte  dies zu einem unakzeptablen Zustand.  Wie der zuständige Vizegouverneur Moltschanow ankündigt, soll mit dem Bau der Müllrecycling mindestens 350 Tausend Tonnen des St. Petersburger Müll verarbeitet werden. Die Stadt ist gesetzlich verpüflichtet 15% des Mülls aufzuarbeiten. Der Anteil des verwertbaren Receyclingmaterial soll dabei bis zu 70% des angelieferten Mülls gesteigert werden.

PPP nicht immer ein Erfolgsmodell

Das Konzept der Public-Private Partnership „PPP“  ist das des gemeinsamen Bau und Betreibens von Objekten der öffentlichen Hand mit Hilfe und Gewinnanspruch eines oder mehrerer privater Partner.
Das erste grosse „PPP“ in St. Petersburg, das Straßenbauprojekt der ЗСД „Западный Скоростной Диаметр“, die nordwestliche Schnellstraße welche vom Flughafen über den Industriehafen an der Wasilli-Insel entlang für Entlastung im Zentrum sorgen soll hat diverse Mängel des Konzepts aufgezeigt. Die STRABAG ist im Zuge aus dem PPP Projekt ausgestiegen.

Auftragsvergabe im August

Der Gewinner der Ausschreibung wird am 9. August 2010 verkündet und mit dem Bau bereits im nächsten Jahr begonnen werden. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 300 Millionen Euro. Nach der Inbetriebnahme 2013 hat das Partnerunternehmen noch 25 Jahr Zeit die Investitionen und erhofften Gewinne zu realisieren, danach geht die Anlage in den Besitzt der Stadt über.

Foto: wikimedia commons

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