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42-Millionen teure schweizer Botschaft in Moskau eingeweiht

Von   /  9. Juli 2019  /  Keine Kommentare

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eva.- Im Juni wurde mit einer dreitägigen Feier das neue Botschaftsgebäude der Schweiz in Moskau offiziell eröffnet. Geladen war viel Prominenz aus der Schweiz und Russland – auch der russische Aussenminister Sergei Lawrow gab sich die Ehre.

Von der schweizer Regierung waren Filippo Lombardi (CVP/Tessin), Nationalrat Fabian Molina (SP/Zürich) und Bundesrat Ignazio Cassis anwesend, wobei Cassis seinen Besuch mit einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow verband. Insgesamt nahmen rund 800 Gäste an der Feier mit obligatem Alphornkonzert und viel „Swissness“ teil.

Die neue Botschaft hat die Eidgenossenschaft 42 Millionen Franken gekostet – ein sehr teurer Bau im Vergleich zu Vertretungen in anderen Ländern. Schon die Residenz des schweizer Generalkonsulats in St. Petersburg, die 2009 eingeweiht wurde, hatte wegen der hohen Umbaukosten für Unmut im Nationalrat gesorgt.

Alle schweizer Organisationen unter einem Dach

Immerhin hat die Schweiz nun sämtliche Organisationen an einem Ort vereint: Schweiz Tourismus, Pro Helvetia und Swiss Business Hub. Hausherr ist seit zwei Jahren der Botschafter Yves Rossier. Für die russische Seite bedeutet der Neubau einen Vertrauensbeweis der Schweiz trotz aussenpolitischer Krise.

Die Schweiz hat sich nicht an den internationalen Sanktionen gegen Russland beteiligt und in der Krim-Krise weitgehende Neutralität bewahrt. Zudem nutzt Russland die Dienste der Schweiz zur Abwicklung der diplomatischen Beziehungen mit Georgien, mit dem es seit dem Konflikt um Südossetien und Abchasien von 2008 keine Beziehungen mehr unterhält.

Bild: EDA

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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