Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

1. Mai: Die geeinte Petersburger Opposition will auf dem Newski-Prospekt marschieren

Von   /  20. April 2009  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

TOPTICKER.- Das Oppositionsbündnis „Solidarität“ hat bei der Petersburger Stadtregierung einen Protestmarsch auf dem Newski-Prospekt am 1. Mai angemeldet, meldet „Moi Rayon“. An der Veranstaltung will eine ganze Reihe von Organisationen teilnehmen, darunter die Jabloko-Partei und ihre Jungpartei, die vereinigte Volksfront, das Bündnis für Demokratie „Oborona“, der Rat für Menschenrechte, die Liga der Wählerinnen, die Organisation der Soldatenmütter.


Da die Opposition bisher vom Newski-Prospekt ferngehalten worden war und ihre Märsche nur an abgelegenen Orte zugelassen wurden, haben die Organisatoren ihrem Antrag gleich vier alternative Routen beigelegt. Jede von ihnen beginnt bei der „Oktjabrski-Konzerthalle“ und endet entweder auf dem Schlossplatz, dem Isaaksplatz, auf dem Pionerski-Platz oder bei der der Blutskirche.

Marsch mit oder ohne Kommunisten?

Das Motto des Mai-Marsches soll „Demokratie – Medizin gegen die Krise“ heissen. In den vergangenen Jahren war der erste Mai fast ausschliesslich der Demonstrationstag der Kommunisten gewesen, die von vielen als „Ewiggestrige“ angesehen und darum kaum ernst genommen werden. Inwiefern sich die kommunistische Partei dem Oppositionsmarsch anschliessen wird ist bis jetzt noch nicht bekannt.

In einer Parteisitzung hat die Jabloko-Partei gestern ihren bisherigen Vorsitzenden Maxim Resnik in seiner Position bestätigt. Er setzte sich mit 22 zu 15 Stimmen gegen seine Parteikollegin Olga Zepilowa durch. Resnik hat sich in den vergangenen Monaten als unerschrockener Kopf der Petersburger Opposition hervor getan und wurde im Zusammenhang mit seinem Engagement bereits mehrmals von der Polizei festgenommen.

Foto: Maxim Resnik hält am „Marsch der Nicht-Einverstandenen“ im Dezember 2008 eine Rede. (Eugen von Arb/SPB-Herold)
www.mr7.ru

Weitere Neuigkeiten finden Sie auf unserem Nachrichtenticker.

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Milde Strafe für jugendlichen Streich

mehr…