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„Plus Minus Null“ – klingende und kinetische Skulpturen der Berliner Künstlerin Jana Debrodt

Von   /  12. März 2012  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- „Im Sehen erkennt man das Skelett der Dinge, im Hören ihren Puls.“  Jana Debrodt arbeitet mit Klang, elektromagnetischen Wellen und Feldern. Mit Empfängern, Verstärkern, Mikrofonen und Antennen ist sie nach Sankt Petersburg gekommen, um Energien zu untersuchen und hörbar zu machen. Auch die starken niederfrequenten elektromagnetischen Felder des Moskauer Bahnhofs, an den die Galerie grenzt.

„Im Allgemeinen interessiert mich die Klangkunst. Die Wahrnehmung über das Ohr“, erklärt die Künstlerin. „Das Ohr macht viel präzisere Aussagen über unsere Umwelt und Umgebung als zum Beispiel das Auge. Die zeitliche Auflösung ist viel höher. Der Klang verbindet Zeit und Raum. Klang ist Zeit und Raum.“

Klang sei keine sichtbare Energie – sie bestehe aus Schwingungen, von denen manche Menschen bebehaupteten, die Welt bestünde aus ihnen. „Im Hauptteil der Ausstellung fange ich mit einer Spule, die auf eine langwellige Trägerfrequenz von 600 MHz eingestellt ist, den elektromagnetischen Fluss des Ortes, Interferenzen und Resonanzen ein und mache sie hörbar.“

Debrodt arbeitet mit den spezifischen Eigenheiten des Ortes, mit ihrer Kultur, ihrer Geschichte sowie speziellen Raumeigenschaften.  Aus Deutschland hat sie kein Material mitgebracht sie benutzt ausschliesslich Dinge, die sie hier gefunden hat. (pd)

Bis am 20. April  (jeweils Do/Fr 16.00 – 20.00). Ligowski Prospekt 50 Liter B, Tel. 921-407-71-78. Eintritt frei. www.studio-alta-lingua.de

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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