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“7. Deutsche Woche 2010” vom 17. bis 25. April mit über 100 Veranstaltungen

Von   /  14. April 2010  /  Keine Kommentare

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Die „Deutsche Woche“ wächst mit jedem Jahr. Letztes Jahr besuchten rund 10.000 Besucher die rund 80 Veranstaltungen der “Deutschen Woche”. In diesem Jahr zeigen über 100 Veranstaltungen einen bunten, vielfältigen und spannenden Querschnitt Deutschlands und der deutsch-russischen Beziehungen.

pd.- Der Name ist echt kölsch, ihre Musik aber international: Die „Schäl Sick Brass Band“, welche die Woche eröffnet, singt ägyptische Lieder im Kölner Dialekt und vertont bayerische Blasmelodien mit persischem Text. Das Ergebnis ist eine mitreißende Mischung aus Balkan-Melodien und Afrobeats, orientalischem Groove, weltweiter Folklore und Jazz.

„Kleingeldprinzessin“ Dota Kehr

Ihre Lieder klingen nach Bossa Nova und Swing, nach Reggae und Surfrock, ihre Texte erzählen von verstrickten und verzwickten Gefühlen des Alltags, voll Wortwitz und Leichtigkeit und erobern so das Publikum der „Kleingeldprinzessin“ Dota Kehr, die als Straßenmusikerin durch die Welt zog und heute mit ihrer Band die Bühnen verzaubert. In St. Petersburg ist Dota Kehr am 20. April um 19 Uhr im Theater Estrady, Ul. Bolschaja Konjuschennaja 27 zu sehen.

Entwicklung von Metropolen

Sowohl in Russland als auch in Deutschland sind Fragen nach der städtebaulichen Entwicklung von Metropolen aktuell. Das Spannungsfeld zwischen dem Schutz historischer Stadtkerne, der Bedeutung architektonischen Erbes einerseits und der modernen städtebaulichen Entwicklung andererseits soll von deutschen und russischen Experten am 22. April im Hotel „Astoria“ unter dem Motto: „Welterbe in Gefahr? Deutsche und russische Erfahrungen“ diskutiert werden.

Unsere Sicht auf Andere

Das Thema Toleranz nimmt einen zentralen Platz im Programm der diesjährigen „Deutschen Woche“ ein. Im deutsch-russischen Improvisationstheater mit „Als Wir“ und „TEATR 05“ können die Zuschauer St. Petersburger Staatliche Theaterakademie, Ul. Mochowaja 34 am 19. April um 19 Uhr im Sinne von Bertolt Brecht Vorurteilen und kulturellen Missverständnissen auf den Grund gehen. Im Rahmen der Ausstellung „Habari Afrika! Schönheit und Magie der Kunst Afrikas“ findet am 21. April eine Podiumsdiskussion zum Thema Toleranz statt, die zum Nachdenken um über uns selbst und unsere Sicht auf Andere anregen soll.

Potentiale deutscher und russischer Zusammenarbeit

Die Wirtschaftskrise hält die Welt in ihrem Bann – auch in diesem Jahr fragen wir danach, wie die ökonomische Situation heute aussieht. Wir zeigen die Potentiale deutscher und russischer Zusammenarbeit auf und beleuchten die Rolle von Wirtschaft und Politik in diesem Austausch. Der Nordrhein-Westfalen-Tag am 19. April präsentiert in verschiedenen Veranstaltungen eines der wirtschaftsstärksten Bundesländer.

Monteverdi-Chor

Der Monteverdi-Chor hat eine lange Tradition und macht trotzdem nicht in der Vergangenheit halt. Sein Repertoire erstreckt sich von der Renaissance bis in die Gegenwart, und er begeistert sein Publikum nicht nur a capella: Zahlreiche Auftritte mit großen Orchestern wurden in Deutschland und darüber hinaus bejubelt. Der Chor aus der Partnerstadt Hamburg singt am 24. April um 19 Uhr im Großen Saal der St. Petersburger Philharmonie, Michajlowskaja Ul. 2 Mozarts berühmte „Große Messe in C-Moll“ und wird dabei vom Orchester der Staatlichen Eremitage „St. Petersburg Camerata“ begleitet.

„1989 – 2009 – Bewegte Welt – erzählte Zeit“

Die Ausstellung „1989 – 2009 – Bewegte Welt – erzählte Zeit“ schlägt eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart und zeigt, wie sich die Welt gewandelt hat und die Transformation wahrgenommen wurde. Foto- und Videokunst aus Russland, der Ukraine, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Deutschland zeigen anhand sehr persönlicher Blickweisen die Veränderungen und Kontinuitäten nach dem Umbruch Anfang der 1990er Jahre. Wir präsentieren diese Ausstellung ab dem 23. April im „Loft Etagi“.
Ein ausführliches Programm finden Sie unter:

www.deutsche-woche.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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