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Madonna droht Geldstrafe wegen „Homo-Propaganda“ in St. Petersburg

Von   /  10. August 2012  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Vertreter von Gesellschaftsorganisationen der Stadt St. Petersburg wollen sich an die Justizorgane mit einer Klage gegen die amerikanische Pop-Diva Madonna wenden: Bei ihrem Konzert am Donnerstag in dieser Stadt soll sie gegen das Stadtgesetz über das Verbot der Propaganda von Homosexualität unter Minderjährigen verstoßen haben.


Wie Vitali Milonow, Autor des Gesetzes und Abgeordneter der Gesetzgebenden Versammlung von St. Petersburg, mitteilte, rief Madonna das Publikum zur Toleranz gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen auf.

„Wir haben Zeugen und Aufnahmen, die bestätigen, dass auch 12-jährige Kinder unter den Zuschauern waren… Wir planen eine Klage an die Justizorgane, damit entweder sie selbst oder die Veranstalter als Verletzter des Gesetzes anerkannt werden.“

Laut Milonow seien beim Konzert Vertreter von Gesellschaftsorganisationen anwesend gewesen, die auf die Einhaltung der moralischen Normen aufpassten.

Das Petersburger Gesetz über das Verbot der Propaganda von Homosexualität und Pädophilie unter Minderjährigen war am 30. März in Kraft getreten. Es sieht Geldstrafen zwischen 5000 und 500 000 Rubel vor (ein Euro = 39,5 Rubel). (rian)

Bild: Ria Novosti/Alexey Danichev

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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