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Fall Antonowa: 82-jährige Russin darf vorläufig in Finnland bleiben

Von   /  18. Juni 2010  /  Keine Kommentare

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rian.-  Finnland will sich an die Empfehlung des Straßburger Gerichthofes halten, die schwerkranke 82-jährige Russin Irina Antonowa nicht aus dem Land zu deportieren. „Das ist nur eine vorläufige Entscheidung, wir werden uns aber an sie halten. Es wird bestimmt lange dauern, bis eine endgültige Entscheidung getroffen wird“, sagte ein Vertreter der finnischen Botschaft in Russland am Donnerstag. Ihm zufolge wird Finnland jede Entscheidung des Straßburger Gerichthofes akzeptieren.

Die von den finnischen Behörden beschlossene Deportation der Russin hatte für eine sehr große öffentliche Resonanz sowohl in Russland als auch in Finnland gesorgt. Die Abschiebung wurde wegen des schlechten Gesundheitszustandes von Antonowa mehrmals verschoben. Am vergangenen Dienstag wurde Antonowa in ein Krankenhaus von Helsinki zur Behandlung gebracht. Ihre Deportation nach Wyborg bei St. Petersburg war zuletzt für den 16. Juni geplant gewesen. 

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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