Protestkundgebungen der Opposition in St. Petersburg und Kaliningrad

TOPTICKER.- Am vergangenen Wochenende ging die politische Opposition in zwei russischen Städten auf die Strasse, wobei die Kundgebungen sehr unterschiedlichen Charakter hatten. In Kaliningrad versammelten sich nach unterschiedlichen Angaben bis zu 12.000 Menschen und protestierten gegen die stark gestiegenen Wohnnebenkosten und die Autogebühren.
Ausserdem forderten sie eine Senkung der Einfuhrzölle für Gebrauchtwagen sowie den Rücktritt des Kaliningrader Gouverneurs Grigori Boss, den Regierungsvertretern der Partei “Einiges Russland” sowie Premierminister Wladimir Putin. Die Kundgebung verlief friedlich, der Gouverneur will sich am 4. Februar mit Oppositionsvertretern treffen.
In St. Petersburg fand eine unbewilligte Demo bei der Metrostation “Gostiny Dwor” statt. Die Protestanten, darunter Mitglieder der verbotenen Nationalbolschewisten protestierten gegen eine mögliche Verschärfung des Versammlungsverbots. Die Versammlung von rund 100 Personen wurde nach kurzer Zeit aufgelöst und 25 Personen vorübergehend festgenommen.
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