Die guten, alten, schlechten Zeiten – DDR-Dissidentin Vera Lengsfeld erzählte in Petersburg über ihre Vergangenheit
An einer Lesung erinnnerte sich die CDU-Politikerin Vera Lengsfeld an die Jahre hinter dem Eisernen Vorhang und dessen Ende. Dabei kam es zu einer interessanten Diskussion mit Zuhörern aus der Ex-Sowjetunion über die Gemeinsamkeiten im “sozialistischen Lager” – und die Unterschiede. Zum Beispiel stellte sich die Frage, wer damals freier gewesen sei, die Bürger der Sowjetunion oder jene der DDR.
Von Eugen von Arb
Obschon Vera Lengsfeld an der kurz bevorstehenden Bundestagswahl teilnimmt, schaffte sie es, an dieser von der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem deutschen Generalkonsulat gemeinsam organisierten Veranstaltung als Privatperson aufzutreten. Natürlich konnte das Ganze nicht ohne Politik abgehen – als Dissidentin wurde ihr Schicksal von der Politik weitgehend bestimmt. Doch Parteipolitik und Karriere bleiben in ihrem Buch “Mein Weg zur Freiheit” im Hintergrund. Persönliche Erinnerungen aus dem DDR-Alltag, die im Rückblick analysiert werden, füllen das spannende Buch.








