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Krise: Petersburger beklagen Teuerung bis zu 25 Prozent

Von   /  9. Februar 2009  /  Keine Kommentare

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eva.- Für die Krisenmonate Januar und Februar stellt die offizielle Statistik eine Inflation von 3,8 bis vier Prozent fest, schreibt Fontanka.ru. Die Preise der meisten Produkte des täglichen Gebrauchs sind gestiegen: Zucker um 11,5 Prozent, Gemüse 5,2 Prozent, Früchte — 4,5 Prozent, Kartoffeln — 4,3 Prozent.

Deutlich teurer wurden auch Fisch – 2,4 Prozent, Hühnerfleisch und Schwarztee – 2,2 Prozent, Rindfleisch, Fleischkonserven, Kaviar und Lachs, Gemüsekonserven und Honig – 1,4-1,7 Prozent. Ebenso hat das staatliche Amt für Statistik (Rostat) eine Verteuerung der Medikamente von 3,3 bis 3,7 Prozenten festgehalten. Unabhängige Experten hingegen beziffern den Preisanstieg bei den Medikamenten (besonders bei importierten) mit 11 bis 20 Prozent im Januar.

Eine Leserumfrage von Fontanka.ru stellt auch die übrigen offiziellen Werte klar in Frage. 41,26 Prozent aller Befragten setzten die Inflation bei 25 Prozent an und 35,32 Prozent bei zehn Prozent. 13,15 Prozent behaupten, die Inflation habe sie bereits 50 Prozent ihrer Finanzmittel gekostet, und nur 2,8 Prozent bezeichnen die offiziellen Zahlen von vier Prozent als richtig.

7,39 Prozent der Umfrageteilnehmer sagten aus, sie hätten keine Inflation festgestellt, vielmehr sei eine allgemeine Senkung der Preise festzustellen. Als besonders gravierend bezeichnen die Befragten die Verteuerung der Lebensmittel und des öffentlichen Verkehrs – für ältere Leute bedeuten vor allem die höheren Medikamentenpreise ein Problem. Viele gaben an, die Präparate seien jetzt teilweise fast doppelt so teuer.

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www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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